Mit vier Freundinnen aktiv geworden:

Triches: "Erschrocken, was so alles im Wald liegt"

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Petra Triches und ihre Freundinnen beim Beladen ihres Pkw. Mehr als vier Müllsäcke füllten sich im Handumdrehen.

Nachrodt-Wiblingwerde - Es soll kein Eigenlob sein – nein, darauf legt UWG-Ratsfrau Petra Triches keinen Wert. Aber es soll ein Appell sein, nachzudenken, warum Glas, Müll, Plastik und was sonst nicht alles eben nicht in den Wald oder an den Wegrand gehören.

Gemeinsam mit drei weiteren Frauen hat die UWG-Ratsfrau jetzt die Ärmel hochgekrempelt und in Brenscheid die Strecke zur L 692 (1,5 Kilometer) gesäubert. Auf diesem verhältnismäßig kurzen Stück haben die Frauen allein je vier 100-Liter fassende Müllsäcke mit allem möglichen Unrat aus der Natur aufgelesen.

80 Schnapsfläschchen

Dazu kamen 80 kleine Jägermeisterflaschen, zehn große und zehn kleine Wodkaflaschen sowie diverse andere leere Schnaps-, Wein- und Bierflaschen. „Das ist gefährlich“, sagt Petra Triches. Denn wenn die Flaschen bei der Ernte kaputt gehen, gelangen die scharfen Scherben oder Splitter schnell ins Tierfutter. Verletzungen vorprogrammiert!“ Besonders geärgert hat die Frauen ein ihnen unbekannter „Alkoholiker“. Sie bitten ihn eindringlich, seine leeren Flaschen in den überall gut sichtbar aufgestellten Glascontainern der Doppelgemeinde als Sammelgut einzuwerfen. Alles andere sei einfach asozial.

Sammelgut

 Triches: „Es ist einfach erschreckend, was alles weggeworfen wird. Wir hatten den Eindruck, es gibt wirklich Personen, die ihren Müll mit dem Auto durch die Gegend fahren um ihn dann im Wald loszuwerden. Wie krank ist das denn?“

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