Treffen und erholen an der Lenneuferpromenade

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Blick von Klaras Höhe auf die Rastatt: Dieser Bereich soll im Zuge des Regionale-Projektes „Lenneschiene“ zu einem Treffpunkt und Erholungsbereich umgestaltet werden. ▪

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ Zusammen mit sieben anderen Städten entlang der Lenne bewirbt sich die Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde mit dem Projekt „Lenneschiene“ um Mittel aus dem Strukturförderprogramm Regionale 2013. Damit sollen ein Stadt- und Landschaftspark sowie neue Zugänge zur Lenne geschaffen werden.

Zwei Regionale-Sterne hat das Projekt bereits erhalten, jetzt geht es darum, in diesem Sommer auch den dritten Stern und damit Fördermittel zu ergattern. Der Planungs- und Bauauschuss der Gemeinde hat am Mittwochabend einstimmig entschieden, die Projekte in der Doppelgemeinde weiterzuentwickeln und für die notwendigen Planungen entsprechende Angebot einzuholen.

Konkret ist in Nachrodt geplant, das Umfeld der Gaststätte Zur Rastatt zu einem Treffpunkt und Erholungsort für Einheimische und Touristen umzugestalten. Dabei geht der Blick bereits so weit, dass die neu zu errichtende Lennebrücke in die Überlegungen einbezogen wird. So soll der Teil der nach dem Brückenneubau verbleibenden Lenneuferpromenade ebenfalls umgestaltet werden. Weil der in der Grünanlage zwischen Hagener Straße und Kirchstraße gelegene Kinderspielplatz der neuen Brücke weichen muss, soll er möglicherweise in der Grünanlage vor der Evangelischen Kirche neu errichtet werden. Das dafür erforderliche Einverständnis des Eigentümers hänge aber vom noch zu entwickelnden Nutzungskonzept ab, erfuhren die Ausschussmitglieder am Mittwoch.

In die Neugestaltung der Lenneuferpromenade soll möglicherweise auch der Aussichtspunkt Klaras Höhe einbezogen werden. Er könnte in Abstimmung mit dem Eigentümer und der Naturschutzbehörde behutsam neu gestaltet werden, hieß es.

Die vorhandene Lindenallee Am Damm soll schließlich auch noch aufgewertet werden. Sie könnte nach den Vorstellungen der Planer Teil des Radweges „Lenneroute“ werden. Nach Ansicht der Gemeindeverwaltung wäre das sogar mit Vorteilen für die Anlieger verbunden. Der Weg soll dann nämlich als Privatweg erhalten bleiben, die Verkehrssicherungspflicht würde allerdings auf die Gemeinde übergehen.

Nach dem Planungs- und Bauausschuss muss nun am Montag noch der Rat das weitere Vorgehen absegnen. Gibt auch er grünes Licht, kann die Verwaltung von Planungsbüros Angebote für die Gestaltung und Verwirklichung der Maßnahmen einholen und die Kosten ermitteln lassen. Erst wenn die Teilprojekte konkretisiert und geplant sind, kann die Südwestfalen-Agentur der „Lenneschiene“ den begehrten dritten Stern gewähren. ▪ vg

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