Treckertreffen mit toller Resonanz

NACHRODT-WIBLINGWERDE - Das Wetter hätte für das sechste Treckertreffen am Samstag auf dem Schulhof der Grundschule in Wiblingwerde und auf dem angrenzenden, alten Sportplatz nicht besser sein können, die Resonanz auch nicht. Denn diese vom Heimat- und Verkehrsverein Nachrodt-Wiblingwerde (HVV) ausgerichtete Veranstaltung war ausgesprochen gut besucht. Das lag nicht zuletzt an den Traktoren, die dort ausgestellt waren: Viele heute noch bekannte Marken wie John Deere, Fahr, Deutz, Lanz, MAN und – im Kreise dieser Nutzfahrzeuge eher nicht zu vermuten - Porsche. Gleich zwei dieser feuerroten Traktoren, der „Standard“ und der „Junior“ konnten bewundert werden. Von Hartwig Bröer

Eines der Glanzstücke der Veranstaltung war jedoch zweifelsfrei der Lanz Bulldog D 1506. Dieser alte Trecker wurde früher zwar nicht zur Feldarbeit, jedoch beim Straßenbau genutzt. Jörn Kager aus Lüdenscheid ersteigerte das nicht mehr fahrbereite Fahrzeug im Internet und machte gemeinsam mit seinem Vater Udo d ein Schmuckstück daraus. Er zeigt sich heute in einem schmucken Grün, wobei Teile der Karosserie in Messing abgesetzt wurden. Das Fahrzeug verfügt über ein Lenkrad aus hellem Holz und – anstelle des üblichen Fahrersitzes - über eine mit Leder bezogene Sitzbank. Ein angebautes Verdeck kann bei Bedarf auf - und abgeklappt werden.

Alle ausgestellten Traktoren haben sind schon Jahrzehnte alt, funktionieren jedoch noch tadellos. Zu ihnen gehören auch der Deutz F2L612 (Baujahr 1956) von Bernd Merscheid und der Fahr HD 17 (Baujahr 1951) von Klaus Schulz. Beide betreiben die Restauration ihrer Traktoren als Hobby. „Das ist unglaublich zeitintensiv“, sagen Merscheid und Schulz. Doch das Ergebnis ihrer Bemühungen kann sich zweifellos sehen lassen. Doch nicht nur Traktoren gab es zu bewundern. Fünf Unimogs standen ebenfalls zur Besichtigung an. Auch sie wurden bereits in den 50er und 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts produziert. Sie alle wurden liebevoll restauriert und hätten in geliefertem Zustand auch nicht besser aussehen können.

Das Treckertreffen findet, so der Vorsitzende des HVV, Klaus Potthoff, alle zwei Jahre statt. In diesem Jahr wurden gut 50 Traktoren präsentiert. Alle Fahrzeuge seien zwar nicht ständig präsent gewesen, es sei vielmehr ein ständiges „Kommen und Gehen“ gewesen, welches allerdings die Attraktivität der Veranstaltung gesteigert habe.„Wir haben im Vorfeld Werbung für die Veranstaltung gemacht“, erklärte Potthoff. „Und wer Lust hatte, kam eben“. Auch Oldtimer, die nicht landwitschafltich genutzt wurden, gab es zu sehen!

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