Trecker-Korso im MK: Wiblingwerder überwältigt

Probeleuchten: Die Wiblingwerder testen die Beleuchtung auf dem Hof der Familie Gessler für den Trecker-Korso im MK.
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Probeleuchten: Die Wiblingwerder testen die Beleuchtung auf dem Hof der Familie Gessler für den Trecker-Korso im MK.

Zig leuchtende Trecker fuhren am Samstag (5. Dezember) durch den MK, darunter einige Landwirte aus Wiblingwerde. Sie waren überwältigt.

Nachrodt-Wiblingwerde – Denen einen Funken Hoffnung zu bringen, denen es gerade vielleicht besonders schlecht geht: Das war das Ziel der Landwirte, die mit geschmückten Treckern am Samstagabend (5. Dezember) durch den Märkischen Kreis fuhren. Mit dabei waren auch die Landwirte aus dem Höhengebiet. Aus Brenscheid, vom Eilerder Feld, aus Haste und vom Kleinendrescheid machten sich die Fahrer mit ihren festlich beleuchteten Traktoren auf zum SOS-Kinderdorf in Gevelndorf.

Zuvor trafen sie sich auf dem Hof von Familie Gessler am Kleinendrescheid. „Meine Frau und unsere Azubis fahren mit. Ich bleibe hier und mache den Stall, damit sie diese tolle Aktion miterleben dürfen“, erzählt Hofchef Carsten Gessler. Auf dem Hof von Dominick Hannuschke übernahm ebenfalls der Chef die Stallarbeit, und Azubi Ben Weustermann reihte sich in den Korso ein. Maurice Simon und Fynn Weustermann folgten ebenfalls.

Trecker-Korso im MK: Zig Whatsapp-Nachrichten für die Vorbereitung

Die Vorbereitungen auf die besondere Fahrt begannen bereits Tage zuvor. „Das Handy meiner Frau klingelte in einer Tour. Das Ganze wurde überwiegend per WhatsApp organisiert. Keine Ahnung, wie viele Nachrichten das waren“, erzählt Carsten Gessler lachend.

Die Teilnehmer investierten mehrere Stunden in die Vorbereitung. Die großen Maschinen so festlich herzurichten, war eine große Herausforderung. Am Freitag trafen sich beispielsweise einige Teilnehmer bei Weustermanns in Brenscheid. „Heute steht das große Waschen auf dem Programm. Schließlich sollen die Maschinen strahlen“, erzählte Regina Weustermann.

Drahtstern mit Lichtern fährt vorneweg

Nadine Gessler war da schon mit dem Schmücken beschäftigt. „Ich war erst einmal einkaufen und habe gebastelt“, erzählte sie. Unter anderem wurde ein großer Drahtstern mit einer Lichterkette versehen, der später die Motorhaube zieren sollte. „Joa, ein paar Stunden bin ich jetzt schon dran und gestern auch schon“, erzählte Nadine Gessler. Als sie von der Idee hörte, war sie sofort Feuer und Flamme: „Das ist einfach eine total schöne Aktion.“

Gegen 16 Uhr hieß es am Samstag dann einsteigen und abfahren. „Bis zu den Sammelstellen dürfen wir die Beleuchtung noch nicht anmachen. Aber hier auf dem Hof haben wir sie natürlich schon getestet“, sagte Gessler.

Überwältigt von Resonanz am Straßenrand

Die große Herausforderung: die Befestigung der unzähligen kleinen Lampen. Vom Kleinendrescheid ging es zum SOS-Kinderdorf. Gute fünf Minuten dauerte die Fahrt bis zur ersten Sammelstelle. Von Gevelndorf aus ging es weiter in Richtung Heedfeld, Halver und Breckerfeld. „Es war einfach wunderschön. Wir waren echt überwältigt, wie viele Menschen am Straßenrand standen und sich gefreut haben. Sie haben gewunken, geklatscht und gestrahlt. Das Glitzern in den Augen der Kinder war einfach nur toll“, freute sich Nadine Gessler. Allein dafür habe sich die ganze Arbeit schon gelohnt.

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