Die „schönste Lüge auf zwei Beinen“/ Aber: Auftritt „wackelt“

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Danielle Thompson begeisterte im Januar 2018 schon einmal in der Gemeinde. Jetzt kommt sie wieder - wenn genug Karten verkauf werden..

Nachrodt-Wiblingwerde – Jetzt wird es eng. „Ich warte noch bis Samstag“, sagt Gisela Gundermann. „Wenn bis dahin nicht mehr als 100 Karten verkauft sind, sagen wir die Veranstaltung ab.“ So weit muss es aber nicht kommen. Denn die Travestieshow mit Danielle Thompson kann am Samstag, 21. September, ein wahres Feuerwerk in der Gemeinde zünden. 

Danielle Thompson war schon mal in Nachrodt: Im Januar vergangenen Jahres bot sie eine glamouröse Show in der Rastatt, verzauberte geradezu. Jetzt kommt sie mit einem neuen Programm und mit einer neuen Partnerin: mit Tina Jones. „Wir freuen uns auf ein buntes Potpourri aus Musicals, Evergreens und Schlager“, sagt Lars Giesen, der seit 14 Jahren mit seiner Bühnen-Figur Danielle auftritt. 

Ungefähr eine Stunde benötigt der selbstständige Friseur und Maskenbildner, um aus einem zurückhaltenden Mann einen weiblichen Vamp zu machen. In 15 Kostüme schlüpft Danielle während der Show in der Lennehalle, wo sich die Zuschauer auf geballte Erotik freuen dürfen. „Man muss aber keine Angst haben“, lacht Lars Giesen. Er selbst bezeichnet sich als die schönste Lüge auf zwei Beinen. Und wenn diese Lüge erst einmal Fahrt aufgenommen hat, wird es musikalisch, wird es ein bisschen schlüpfrig und ein bisschen makaber.

 „Die Gäste sollten einfach gute Laune mitbringen, und sich dann entführen lassen“, meint der 33-jährige Künstler. Die Demaskierung am Ende der Show ist natürlich ein Höhepunkt. Spätestens dann werden die Besucher auch erfahren, dass die Brüste waschbar sind. 

Die Travestieshow beginnt am Samstag, 21. September, um 20 Uhr in der Lennehalle. Einlass ist um 19 Uhr. Karten kosten im Vorverkauf 15 Euro. Tickets gibt es in Nachrodt bei Edeka und bei Lotto Schmalenbach, in Altena in der Buchhandlung Katerlöh.

Gisela Gundermann und Norbert Grebe hoffen, dass die Veranstaltung stattfinden kann.

 Warum der Vorverkauf bis jetzt mehr als mau läuft, können sich die Veranstalter Gisela Gundermann und Norbert Grebe nicht wirklich erklären. Die Plakate sind geklebt, die Flyer verteilt. 

„Wir können nicht 1800 Euro in den Sand setzen“, sagt Gisela Gundermann. Denn natürlich trägt der Veranstalter ein großes Risiko: die Gage der Künstler, die Miete für die Lennehalle, Kosten für Sicherheitsdienst, DRK, Schankgenehmigung, Brandsicherheitswache, GEMA. „Das sind alles Dinge, die der Bürger ja so nicht weiß“, sagt Norbert Grebe, der in der Lennehalle auch nicht einfach eine normale Bühne aufbauen wird. „Für diese Veranstaltung brauchen wir acht mal elf Meter.“ 

Acht Helfer sind allein für den Aufbau eingeplant. Später kommen dann noch viele weitere dazu, damit die Gäste einen unvergesslichen Abend erleben. „Wir möchten auch in der Pause etwas zu Essen anbieten.“ Dass in der Lennehalle Tische und Stühle mit schöner Dekoration stehen werden, versteht sich von selbst. „Wir haben Danielle Thompson in der Rastatt gesehen. Und das war richtig, richtig gut“, sagt Norbert Grebe und ist sich sicher, dass die Show begeistern wird.

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