26-Jähriger rauscht unter Cannabis in einen parkenden Wagen

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ Auf gerader Strecke war ein 26-jährige Nachrodter am 17. Januar dieses Jahres von der Opperhusener Straße in Nachrodt abgekommen und mit seinem Opel Corsa in ein geparktes Auto gerauscht.

Dadurch richtete er einen geschätzten Reparaturschaden in Höhe von satten 11 000 Euro an: wirtschaftlicher Totalschaden für das ältere Fahrzeug am Straßenrand, das nur noch einen Wert von 2 000 Euro hatte. Die gerufene Polizei stellte bei der Aufnahme des Unfalls dann fest, dass der 26-jährige Industriemechaniker unter dem Einfluss der Droge Cannabis am Steuer gesessen hatte und zog dessen „Lappen“ sofort ein. Es erging ein Strafbefehl gegen den 26-Jährigen, wogegen dieser aber Einspruch einlegte. Aus diesem Grund musste er sich am Dienstag zu einem Termin am Amtsgericht in Altena einfinden.

Der 26-Jährige sollte 2000 Euro Strafe zahlen und sein Führerschein wäre ihm entzogen worden. Acht Monate lang hätte er nicht fahren dürfen und dann auch durch eine neue Prüfung seinen Führerschein erneut erwerben müssen. Er beschränkte seinen Einspruch auf die Höhe der Geldstrafe und die Sperre zur Neuerteilung einer Fahrerlaubnis.

Die Strafe wurde letztlich durch das geringere Einkommen des Angeklagten von 2000 Euro auf 1200 Euro herabgesetzt, hinzu kam ein Fahrverbot von drei Monaten. Überglücklich strahlend nahm der 26-Jährige seinen Führerschein aus den Händen von Richter Dirk Reckschmidt wieder entgegen.

„Das Ganze ist mir eine Lehre gewesen“, gelobte der junge Mann Besserung. ▪ GrAn

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