Walzwerke Einsal: Hier treffen sich Mitarbeiter und Chef zum Duell

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Die Teilnehmer der Vereinsmeisterschaft.

Nachrodt-Wiblingwerde – Es geht nicht ums Gewinnen, sondern vor allem um den Spaß. Und so treffen sich Mitarbeiter und Chefs an der Platte. Tischtennis verbindet.

Die Stimmung ist gut in der Turnhalle Holensiepen. Immer mehr Sportler kommen. Es ist 10 Uhr am Samstagmorgen. Die Vereinsmeisterschaften im Tischtennis der Betriebssportgemeinschaft (BSG) Walzwerke Einsal stehen an. 

Doch wer ehrgeizige Anspannung und volle Konzentration erwartet, ist hier falsch. Es dominiert eher die Vorfreude auf einen langen Tag mit vielen Spielen. Insgesamt 14 Mitglieder haben sich angemeldet. Gespielt wird in zwei Gruppen. 

Mit Muskelkater ins Büro

Zunächst geht es um den Titel im Einzel. Sieben bis acht Spiele muss jeder bestreiten. Im Anschluss folgt das Doppel. „Ja, am Abend ist man müde, und sicherlich wird der eine oder andere mit Muskelkater am Montag zur Arbeit gehen“, erzählt Teilnehmerin Christine Rubel. 

Christine Rubel beim Spiel

Die Betriebssportgemeinschaft wurde 1974 gegründet. Gespielt wird ausschließlich Tischtennis, und das zwei Mal in der Woche. Einmal wird dienstags trainiert, donnerstags geht es dann zu den Meisterschaftsspielen. 

Die Nachrodter messen sich mit anderen Werksgruppen. Der Bezirk reicht von Schwerte über Iserlohn und Hohenlimburg bis nach Altena. „Das Besondere in unserer Gruppe ist, dass hier jeder mit jedem spielt. Es geht um die gemeinsame Freude am Spiel und nicht vorrangig um den sportlichen Erfolg“, erklärt Christoph Brandt, der die Meisterschaft organisiert. 

Besondere Team-Zusammenstellung

Auch bei anderen Spielen sei das so: „Wir stellen die Teams nicht nach Leistung oder mit einer bestimmten Taktik zusammen. Jeder kann spielen.“ In der Gruppe sind Mitarbeiter der Walzwerke organisiert. Aus allen Abteilungen sind Spieler dabei. Von der Produktion bis hin zur Chefetage. „Aber es können auch andere Sportler mitmachen, die nicht bei den Walzwerken arbeiten. Jeder darf hier Mitglied werden“, betont Christoph Brandt. 

Am späten Vormittag ist klar: Christoph Brandt kann seinen Titel nicht verteidigen. Er muss sich Adrian Ziegler geschlagen geben. Brandt belegt den zweiten Platz, gefolgt von Christoph Hellwig. Das Doppel gewinnen Harald Mührmann und Moritz Mittendorf.

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