Thema Photovoltaik geht in die nächste Runde / „Es muss sich ja rechnen“

Sonnenstrom von der Tagesordnung geflogen

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Das Gebäude der Sekundarschule im Holensiepen im Jahr 2014. Die Mitglieder des Rates waren der Ansicht, dass die Installation einer Photovoltaikanlage noch einmal erörtert werden muss.

Nachrodt-Wiblingwerde - Welche Gebäude der Gemeinde können mit Photovoltaik ausgestattet werden?

Nach der Unzufriedenheit der Planungs- und Bauausschussmitglieder über die „negativ-angehauchte“ und ohne Simulations-Unterlagen ausgestattete Vorlage der Verwaltung zum Thema „Aufbau einer Photovoltaikanlage an der Sekundarschule“ ist die Angelegenheit im Rat von der Tagesordnung geflogen. 

"Nicht um jeden Preis"

„Beratungsbedarf gibt es auf jeden Fall“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Lars Wygoda, der „nicht um jeden Preis“ für eine Photovoltaikanlage auf dem Dach der Sekundarschule ist. Im Gegensatz zur SPD-Fraktionsvorsitzenden Susanne Jakoby: „Wir waren uns doch einig, dass auf der Sekundarschule eine Anlage aufgebracht werden soll. Das können wir doch beschließen.“ 

Warum das Pachtmodell so viel günstiger ist als der Kauf, erschließt sich Lars Wygoda nicht, der sich noch Detailinformationen wünscht. „Es muss sich ja rechnen“, findet Peter Herbel. „Wenn der Strom nur in der Sekundarschule gebraucht wird, dann rechnet sich das nicht. Dann sparen wir vielleicht 40 Euro im Monat ein. Dafür lasse ich mir doch nicht eine Anlage aufs Dach setzen, die eine Menge Unwägbarkeiten birgt. Anders wäre es, wenn wir das Hallenbad mitversorgen können.“ 

Mit vier Gegenstimmen der UWG wurde das Thema aufgrund des Klärungsbedarfes von der Tagesordnung genommen und zurück an den Planungs- und Bauausschuss verwiesen.

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