Rat ist gegen die aktuellen Brückenpläne

Einstimmiger Beschluss

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. - Foto: Fischer-Bolz

NACHRODT-WIBLINGWERDE - Der Rat hat am Montag über die Pläne zum Neubau der Lennebrücke an der B236 entschieden. Zugrunde lag ein gemeinsamer Antrag der drei Parteien CDU, SPD und UWG. Ihm folgte der Rat der Doppelgemeinde erwartungsgemäß einstimmig. Das bedeutet, dass die Pläne zum Neubau der Brücke in der jetzigen Form nicht weiter verfolgt werden sollen.

Vielmehr sprechen sich die Lokalpolitiker dafür aus, an Ort und Stelle der bestehenden Brücke neu zu bauen; ersatzweise unmittelbar parallel dazu. Das könnte zum Beispiel bedeuten, dass das Sparkassengebäude weichen müsste, aber möglicherweise auch der gegenüber liegende Gemüsehändler.

Einig war sich die Politik darüber, dass sich der Rat in der nächsten Zeit intensiv mit dem Thema Brückenplanung und mögliche Alternativen befassen muss. Hinsichtlich der Bedanken zum Thema Hochwasserschutz war von Entlastungsbauwerken (Kanälen) die Rede, aber auch die Tunnel-Variante wurde noch einmal ins Gespräch gebracht.

Von Matthias Lohmann (SPD) gab es ein Lob in Richtung Lars Wygoda (CDU) weil dieser die Initiative zur neuen Beschlussfassung angestoßen habe. Lohmann kritisierte zugleich Straßen.NRW: „Man geht dort niederträchtig mit der Region um“. Nachdem der Beschluss zur Abkehr von den jetzigen Brückenplänen gefasst war, ging es um einen Antrag der UWG, zum Thema Brücke eine Bürgerversammlung einzuberufen. Das soll geschehen, nachdem sich der Rat noch einmal intensiv mit der Angelegenheit befasst hat.

Dazu sollen natürlich auch Vertreter des Planers Straßen.NRW eingeladen werden. Ein Termin wurde noch nicht festgelegt, jedoch wurde als Zeitrahmen „im Herbst“ genannt.

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