Neuer Versuch: Bebauungsplanänderung für Jahnstraße überarbeitet

Mehr Stellplätze und Lärmschutz

Bereits wieder zugewachsen: das Gelände an der neuapostolischen Kirche.
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Bereits wieder zugewachsen: das Gelände an der neuapostolischen Kirche.

Das Grundstück ist schon längst wieder zugewachsen. Und bis wirklich gebaut werden kann, wird noch viel Wasser die Lenne hinabfließen. Aber es gibt Neuigkeiten vom Gebiet rund um die neuapostolische Kirche an der Jahnstraße.

Nachrodt-Wiblingwerde – Aufgrund von Anregungen und Bedenken zum Entwurf der Änderung des Bebauungsplanes Nr. 9 „Ehrenmalstraße/Jahnstraße“, die im Juni und Juli eingegangen sind, musste der Planentwurf geändert werden. Fakt ist: Die neuapostolische Kirche wird abgerissen. Es sollen drei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 21 Wohneinheiten entstehen, die von der Ehrenmalstraße und über die bestehende Zufahrt zur Jahnstraße erschlossen werden. Aber statt wie zunächst geplant 22, sollen nun 32 Stellplätze entstehen.

Architekt Christoph Damm hat im Namen der neuapostolischen Kirchengemeinde die Planung überarbeitet.

Lärmschutz

Bei der Auslegung der Pläne hatte Straßen.NRW auf wirksame Maßnahmen gegen Lärm hingewiesen. So gibt es nun Festsetzungen im Bebauungsplan zum Schallschutz gegen Außenlärm: Schallschutzfenster und vorgesetzte Glaserker beispielsweise.

Bäume erhalten

Die Untere Naturschutzbehörde regt die Prüfung an, einzelne, erhaltenswerte Bäume im nördlichen Teil des Baugebietes zu erhalten. Und sollten Bodendenkmäler (Mauern, alte Gräben beispielsweise) im Rahmen des Bauvorhabens entdeckt werden, sollen diese, so fordert die „LWL-Archäologie Westfalen“, direkt bei der Gemeinde gemeldet werden.

Thema im Rat

Das Verfahren zur 1. vereinfachten Änderung des Bebauungsplanes Nr. 9 wird – wenn der Rat am kommenden Montag zustimmt – eingeleitet.

„Es hätte fixer gehen können. Ist es aber nicht. Ich bin trotzdem guter Dinge, dass eine Rechtsgrundlage für das Vorhaben geschaffen wird“, sagt Architekt Christoph Damm. Es kann jetzt ein beschleunigtes Verfahren geben, wobei während der Auslegungsfrist Bürger Stellungnahmen abgegeben können.

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