Theater zeigt „Der kleine Muck“

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Als Katzen sind Heidi Bellmann, Andreas Schlennstedt und Amrei Sophie Podworny zu sehen. ▪

NACHRODT-W‘WERDE ▪ Die Lennehalle wird sich am 8. Dezember wohl wieder einmal füllen. Denn dann wird dort das Märchen „Der kleine Muck“ aus der Feder von Wilhelm Hauff vom „Brettken am drögen Pütt“ aufgeführt.

Es wird sich aber nicht um die mehr dramatische Version aus dem Werk Hauffs handeln. Das „Brettken“ wird vielmehr eine kindgerechte Version anbieten, die dazu noch den Vorteil hat, humorvoll und insbesondere musikalisch vorgetragen zu werden. Die Geschichte des kleinen Muck beginnt vor langer Zeit im Orient. Er ist das personifizierte Pendant zu Grimms Aschenputtel.

Der kleine Muck (dargestellt von Marina Moldenhauer) lebt nämlich bei seinem Onkel Kadaif (Andreas Hirt) , bekommt wenig zu essen, trägt nur alte Lumpen und muss dazu auch noch hart arbeiten.

Drei Katzen, seine Freunde (Andreas Schlennstedt, Amrei Sophie Podworny und Heidi Bellmann) führen ihn zu einer geheimnisvollen Frau (Ilse Alexius). Sie bietet Muck an, sieben Jahre ihren Haushalt zu führen.

Danach würde er reich belohnt. Muck willigt ein und nach sieben Jahren erhält er von seiner Herrin ein Paar alte Pantoffeln, einen Spazierstock und eine leere Tasche.

In der Folgezeit lernt Muck auch den Sultan Sahib Ibn Wahadi (Horst Schröder) und dessen Tochter, Prinzessin Sitara Badija (Laura Lüsebrink) kennen. Doch der im Dienste des Sultans stehende Ex-Schnell-Läufer Raschid Abu Speik (Georg Alexander Fotiadis), dessen Trainer mit dem originellen Namen Dope Di Wade Ben Wok (Britta Podworny) und der fiese Palastminister Mirkun Abu Zaster (Dr. Michael Podworny) versuchen mit allen Mitteln, Muck wieder loszuwerden.

Und da sind dann noch die beiden Palastwachen. Die Rolle des Bimbul ist besetzt mit Thomas Rothämel. Die Rolle des Bambul steht noch zur Disposition. Das gesamte Stück ist musikalisch unterlegt. Hierfür zeichnet Georg Alexander Fotiadis verantworlich. Zusätzlich werden einige Kinder einen „Katzentanz“ aufführen. Die Anzahl der kleinen Tänzerinnen und Tänzer ist derzeit allerdings noch offen. Die Regie des Werkes liegt in Händen von Dr. Michael Podworny. Als Maskenbildner wird Lars Giesen – im Hauptberuf tatsächlich Maskenbildner – tätig.

Die Kostüme stammen aus den Entwürfen und der Fertigung von Ilse Alexius. Die umfangreiche Technik, die die Aufführung des Brettkens wahrscheinlich wieder zu einem Erlebnis machen wird, wird von Christian Schmidt betraut. Den Bühnenentwurf fertigen Horst Schröder und Dr. Michael Podworny. Das gesamte Ensemble wird den Aufbau nach deren Plänen vornehmen.

Die Schauspielerinnen und Schauspieler des „Brettken“ haben sich vorgenommen, den sensationellen Erfolg des letzten Jahres – mit dem sie selbst noch nicht gerechnet hatten – nach Möglichkeit zu toppen. Im vergangenen Jahr wurde das Dschungelbuch aufgeführt. Nach der schon sehr gut besuchten Premiere gab es in den Folgevorstellungen keinen freien Platz mehr.

Mit der Auswahl des Märchens von Wilhelm Hauff hofft das „Brettken“ auf eben solche Resonanz. Die Wahl scheint gut, die Besetzungsliste trifft. Einziger kleiner Wermutstropfen ist die Tatsache, dass die Rolle des zweiten Soldaten des Sultans, Bambul, noch nicht besetzt ist. „Das wäre eine tolle Rolle für einen Einsteiger“, erklärt Britta Podworny. „Sie ist nicht sehr textlastig und daher auch für einen Anfänger gut beherrschbar.

Wer Interesse an der Übernahme der Rolle hat, kann sich bei Dr. Podworny (Tel. 023 52 /26 00 01) melden. Die Premiere des Stückes findet am 8. Dezember um 17 Uhr in der Lennehalle statt. Die Folgevorstellungen finden am 9. Dezember (16 Uhr), 12. Dezember (17 Uhr), 15. Dezember (17 Uhr) und 16. Dezember (16 Uhr) statt. ▪ hb

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