Hausaufgabenhilfe, Bastelboxen, Plaudern

Feuershow-Workshops wie im vergangenen Jahr kann es im Moment nicht geben
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Feuershow-Workshops wie im vergangenen Jahr kann es im Moment nicht geben, stattdessen versucht das Jugendzentrum, die Kinder und Jugendlichen auf anderen Wegen zu erreichen.

„Ich finde es genial, was sie auf die Beine stellen“, sagt Erich Reinke, Geschäftsführer des evangelischen Jugendreferates Iserlohn, und schickt ein dickes Lob an Wibke Kramer und Deborah Pahlmann. Denn obwohl die Nachrodter Kurve im Lockdown – natürlich – geschlossen sein muss, setzen die Sozialarbeiter- und Gemeindepädagoginnen alle Hebel in Bewegung, um den Kontakt zu den Kindern und Jugendlichen nicht zu verlieren.

Nachrodt-Wiblingwerde –Jetzt gibt es sogar ein nagelneues Angebot: eine Hausaufgabenhilfe.

Einzeln, versteht sich, und Face to Face. Das Angebot hat viele Vorteile, wie Erich Reinke findet: „Die jungen Leute kommen mal ‘raus und es ist auch eine Entlastung für die Eltern.“ Auch dem möglichen Bildungsdefizit durch das Homeschooling könne man entgegenwirken. Angesprochen sind alle Altersklassen. „Kinder und Jugendliche können sich einfach im Jugendzentrum oder über Facebook melden, um mit Wibke und Debby einen Einzeltermin vereinbaren“, sagt Erich Reinke und ergänzt: „Wir versuchen auf dem ganz nidrigen Niveau, was wir haben dürfen, das Beste daraus zu machen.“

Das evangelischen Jugendreferat Iserlohn hat die Jugendarbeit in der Doppelgemeinde vor ein paar Jahren unter seinen Fittichen genommen und hat es geschafft, dass sich immer mehr junge Leute angesprochen fühlen.

Präsenz zeigen ist wichtig

Trotz Lockdown gibt es auch weiterhin die mobile, aufsuchende Jugendarbeit, wie es im Fachjargon heißt. Gemeint ist, dass Wibke Kramer nicht nur im Jugendzentrum, sondern auch unterwegs ist, um Kinder und Jugendliche im ganzen Gemeindegebiet zu treffen.

„Das wird im Moment natürlich nicht so gut angenommen“, sagt Erich Reinke. Aber Präsenz zu zeigen findet er dennoch „total klasse“. Zudem bieten Wibke Kramer und Deborah Pahlmann, die ein Konzept für die Jugendarbeit in der Doppelgemeinde erarbeitet haben, Bastel-Boxen zum Abholen und Abstands-Gespräche am Fenster der Nachrodter Kurve an. Das kam bereits schon vor Weihnachten sehr gut an. Da gab es „Engel zum Mitnehmen“ und „Weihnachten zum Mitnehmen“ vom Team des Jugendzentrums.

Männliche Übungsleiter

„Das machen die beiden großartig“, findet Erich Reinke und ist froh, dass er mit Wibke Kramer eine gute Nachfolgerin für Tobias Busch gefunden hat, der fast vor genau einem Jahr zur Paulus-Gemeinde nach Wehringhausen wechselte.

Damit speziell die Jungs auch einen männlichen Ansprechpartner finden, sollen zukünftig zwei Übungsleiter die „weibliche Dominanz“ausgleichen.

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