Dr. Tabea Esch wird Pfarrerin in Wiblingwerde

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Dr. Tabea Esch könnte neue Pfarrerin in Wiblingwerde werden, wenn sie die Gemeinde überzeugen kann.

NACHRODT-WIBLINGWERDE - Das schönste Weihnachtsgeschenk für die Wiblingwerder Protestanten war eine Pfarrerin: Presbyteriumsvorsitzender Rainer Nowak verkündete am ersten Feiertag, dass ab dem 1. März Dr. Tabea Esch im Dienst der Gemeinde im Höhendorf stehen wird. Das geschieht im Rahmen einer pfarramtlichen Verbindung mit Hohenlimburg.

An die Linie, die Pfarrer Dr. Thorsten Jacobi bis zu seinem Fortgang nach Antwerpen gefahren ist, kann Dr. Tabea Esch nahtlos anknüpfen: Sie hat im Vikariat bei ihrem Vorgänger gelernt. „Bei Frau Esch passt einfach alles: Sie lebt in Hohenlimburg und ist damit ganz nah bei uns. Und sie hat sich bewusst für eine 75-Prozent-Stelle entschieden, was bei der Neubesetzung für die pfarramtliche Verbindung eine ideale Voraussetzung war“, erklärt Nowak.

Nach einem mehrmonatigen Verfahren hat sich das Landeskirchenamt in der vergangenen Woche für Dr. Tabea Esch in der pfarramtlichen Verbindung Wiblingwerde/Hohenlimburg ausgesprochen. Auch Superintendentin Martina Espeloer und Superintendent Klaus Majoress wurden einbezogen und befanden diesen Schritt als durchaus passend für die Wiblingwerder Christen.

Der Name der Aspirantin war schon zum Presbyterium vorgedrungen. Das oberste Gemeindegremium hatte die Geistliche deshalb schon für den 20. Oktober dazu eingeladen, einen Gottesdienst in Wiblingwerde zu gestalten. „Natürlich haben wir an der Stelle noch nicht verraten, dass es sich mit Dr. Teabea Esch um unsere neue Pfarrerin handeln könnte“, so Rainer Nowak. Bei diesem Vertretungsgottesdienst hatte die Pfarrerin schon erste gute Kritiken eingefahren.

Aktuell arbeitet Dr. Tabea Esch gar nicht weit weg von ihrer zukünftigen Wirkungsstätte: Sie ist schon jetzt in einer pfarramtlichen Verbindung tätig und teilt sich zwischen den evangelischen Kirchengemeinden Oberrahmede und Altroggenrahmede auf. Mit Pfarrer Thorsten Brinkmeier gestaltet sie dort das Gemeindeleben und wurde in diesem Jahr auch in der Rahmede ordiniert.

Nach Dienstantritt in Wiblingwerde am 1. März geht die Pfarrerin ab April ins Wahlverfahren zur Pfarrstellenbesetzung. Daran sind die Gemeindemitglieder beider evangelischen Kirchengemeinden beteiligt, die durch die pfarramtliche Verbindung miteinander verbunden werden. Bis die Gemeindemitglieder ihre neue Pfarrein unter die Lupe nehmen und sich für sie aussprechen können, bleibt Tom Mindemann fester Vertretungspfarrer in Wiblingwerde. - Ina Hornemann

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