236 Kita-Plätze

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Spaß im Bällebad – wie hier in der Kita St. Elisabeth – haben (fast) alle Kinder.

NACHRODT-WIBLINGWERDE - „Wir haben noch Kinder auf der Warteliste“, so heißt es fast allerorts. Nach dem aktuellen Stand der Dinge gibt es weiterhin 236 Kita-Plätze in der Gemeinde.

„Der Jugendhilfeausschuss nimmt die Ergebnisse der ‘Runden Tische’ und die Meldungen der Träger der Kindertageseinrichtungen zur Kenntnis und stimmt der Umsetzung der Angebote zu“, so der Beschlussvorschlag, der im Rahmen des Jugendhilfeausschusses des Kreises am 13. März zur Kinderbedarfsplanung den Politikern vorgelegt wird. Für Nachrodt-Wiblingwerde sieht die Planung folgendermaßen aus:

Es bleibt bei 236 Plätzen in den Kindertagesstätten – davon sind 42 Plätze für Kinder unter drei Jahren.

Danach können im evangelischen Kindergarten Wiblingwerde 45 Mädchen und Jungen betreut werden, im Waldkindergarten 30, In der Awo Kita 65, in der evangelischen Kita an der Bachstraße 62 und im katholischen Kindergarten St. Elisabeth 44. Bei den Betreuungszeiten sind augenscheinlich die 35- und 45-Stunden besonders gefragt.

In der Awo-Kindertagesstätte gibt es in diesem Jahr elf Schulanfänger im Sommer und können so im August elf neue Kinder aufgenommen werden. Aus der Gruppe der ganz Kleinen (0,4 bis 3 Jahre) wechseln in diesem Jahr fünf Kinder mit ihrem dritten Lebensjahr in eine der beiden Ü-3 Gruppen. In der Gruppe für Kinder im Alter von 0,4 bis drei Jahre werden somit fünf Plätze frei. „In der Gruppe der zwei- bis sechsjährigen Kinder nehmen wir sechs neue zweijährige Kinder auf und sind damit schon wieder voll belegt. Das heißt in diesem Jahr leider, dass wir keine weiteren Kinder über oder ab dem dritten Lebensjahr aufnehmen können. Der Bedarf ist in Nachrodt allerdings da und wir mussten einige Absagen verteilen“, sagt Katrin Bormann, Leiterin der Awo-Einrichtung. Dort gibt es vier Gruppen, eine davon ist eine Waldgruppe mit zwölf Kindern. Das Personal ist seit November durch eine Integrationskraft mit 39 Stunden erweitert worden. Zurzeit werden drei Integrationskinder in der Kita betreut.

Im St. Elisabeth-Kindergarten werden im Sommer elf neue Kinder zwischen zwei und sechs Jahren aufgenommen. „Diese Kinder werden auf unsere zwei Gruppen aufgeteilt. Wir haben noch einige Kinder auf der Warteliste“, sagt Einrichtungsleiterin Sandra Schwieren.

Den Waldkindergarten am Lohhagen werden zum Sommer zwölf Kinder verlassen und an die Grunschule wechseln. Dann wird die Gruppe nach und nach wieder auf die Sollstärke von 20 Kindern aufgefüllt. Das Mindestalter liegt hier bei drei Jahren. Beim Waldkindergarten gibt es eine Warteliste, berichtet Öffentlichekeitsbeauftragte Britte Podworny.

Einzig der evangelische Kindergarten an der Bachstraße und der evangelische Kindergarten in Wiblingwerde wollten keine Auskunft geben. „Wofür brauchen Sie das?“, wurde im Fibs gefragt. Solche Auskünfte seien „vom Träger nicht erwünscht“, hieß es in Wiblingwerde.

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