Vandalismus an Fahrzeugen von Helfern

Während die Einsatzkräfte der Feuerwehr halfen, wurden ihre vor dem Gerätehaus neben der Lennehalle geparkten Privatfahrzeuge zum Teil erheblich beschädigt.

Nachrodt-Wiblingwerde - Stinksauer sind die Mitglieder des Nachrodter Feuerwehr - und das zu Recht. Während sie sich in der Nacht zu Neujahr an der Suche nach dem in die Lenne gefallenen Altenaer beteiligten, wurden ihre vor dem Gerätehaus neben der Lennehalle geparkten Privatfahrzeuge zum Teil erheblich beschädigt.

Michael Kling, Leiter der Feuerwehr der Doppelgemeine, bestätigte gestern, dass mehrere Außenspiegel abgebrochen wurden. An anderen Fahrzeugen traten die unbekannten Täter Beulen in die Kotflügel. Offenbar durch Feuerwerkskörper wurden Plastikteile einiger Autos in Mitleidenschaft gezogen. Es könne für solche Taten keinerlei Verständnis geben, sagte Kling gestern auf Anfrage. Er bittet Zeugen, die zwischen 3 und 7 Uhr entsprechende Beobachtungen gemacht haben, sich umgehend mit der Polizeiwache in Altena (Tel. 02352/91990) in Verbindung zu setzen.

Aufgabe der Nachrodter Wehr war es zum einen, die Lenne auf dem Gebiet der Doppelgemeinde – also ab dem Eisenbahnviadukt bei Lager Lüke – abzusuchen. Dazu wurden, wo möglich, die Uferbeiche von den Feuerwehrfahrzeugen ausgeleuchtet und von oben mit Wärmebildkameras abgesucht.

Strömungsretter halfen bei der Suche

Zum Einsatz kamen zum zweiten auch die Strömungsretter, über die die Nachrodt-Wiblingwerder Feuerwehr als einzige im Märkischen Kreis verfügt. Sie sind dafür ausgebildet und ausgerüstet, sich in und unmittelbar an Fließgewässern zu bewegen – wegen des hohen Wasserstands der Lenne, der damit verbundenen gefährlichen Strömungen und der niedrigen Wassertemperaturen wäre das für andere Feuerwehrleute zu gefährlich.

Ein Boot der Feuerwehr Iserlohn unterstützte diese Spezialisten dabei, vom Wasser aus die Uferbereiche abzusuchen. Diese Art von Einsätzen wird in Nachrodt immer wieder. Die Feuerwehr der Doppelgemeinde Nachrodt war mit drei Fahrzeugen und zehn Einsatzkräften vor Ort.

Von Thomas Bender

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