Zentrale Gedenkveranstaltung

Streit um Volkstrauertag: Gemeinde setzt auf Deeskalation

Die zentrale Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag in Nachrodt-Wiblingwerde löste Streit aus.
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Die zentrale Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag in Nachrodt-Wiblingwerde löste Streit aus.

Versöhnliche Töne schlägt die Gemeinde im Streit um die zentrale Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag an. Die hatte in Wiblingwerde für erheblichen Ärger gesorgt.

Nachrodt-Wiblingwerde – Ende gut, alles gut? Zum heiß diskutierten Thema Volkstrauertag gibt es augenscheinlich eine Lösung. „Es war nie die Absicht, die Vereine und Verbände in irgendeiner Form zu beschränken“, sagt Bürgermeisterin Birgit Tupat, nachdem aus Wiblingwerde die Kritik gekommen war, dass der Rat über die Köpfe der Volkstrauertag-Beteiligten entschieden hätte.

Dennoch: Die Mitglieder des Rates bleiben bei ihrem Beschluss, eine zentrale Gedenkfeier zu veranstalten. In Nachrodt, in Wiblingwerde oder – wie in diesem Jahr – in Veserde findet eine offizielle Feierstunde statt. „Dorthin wird die Politik eingeladen“, so die Bürgermeisterin.

Weitere Veranstaltungen: „Vereine können das gerne tun“

An den beiden anderen Standorten wird Birgit Tupat mit ihren Stellvertretern am Volkstrauertag ebenfalls einen Kranz niederlegen. Wenn die Vereine und Verbände eine weitere Feierstunde planen, können sie „das gerne tun“, sagt Birgit Tupat. „Da wird dann auch die Feuerwehr teilnehmen.“

Im nichtöffentlichen Teil der Ratssitzung war der Umgang mit dem Volkstrauertag noch einmal diskutiert worden. In Wiblingwerde hatte sich nach dem Beschluss für eine zentrale Gedenkfeier Widerstand formiert.

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