Streit um Fläche: Rat diskutiert nochmal über Vorkaufsrecht

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Um diese Fläche geht's bei dem Streit.

Naachrodt-Wiblingwerde – Die Gemeinde will ihr Vorkaufsrecht für zwei Parzellen zwischen Forsthaus Helbecke und Opperhusen nutzen. Dagegen hat Christian von Löbbecke Klage eingereicht.Nun wollen die Fraktionen erneut beraten - aus diesem Grund.

Noch steht er, allerdings nicht mehr felsenfest: Wird der Ratsbeschluss zur Ausübung des Vorkaufsrechts gekippt? Die Mitglieder des Rates trafen sich zu einer Informationsveranstaltung, in der es um die zwei Parzellen ging, die im Bebauungsplan Nr. 3 „Forsthaus Helbecke bis Opperhusen“ verankert sind. 

Die Gemeinde möchte dort Bauland anbieten und hat deshalb beschlossen, das Vorkaufsrecht auszuüben – gegen den Wunsch von Christian von Löbbecke. Dieser hat ein Klageverfahren eingeleitet.

Vorkaufsrecht: Für und Wider ausgetaucht

Neu ist, dass die Ratsmitglieder von der Kanzlei Lengelsen und Partner über die Vor- und Nachteile der Ausübung des Vorkaufsrechts informiert wurden. „Die Argumente für und wider wurden ausgetauscht, das Thema wird sicher noch mal in den Fraktionen beraten“, sagt Bürgermeisterin Birgit Tupat. 

Eines steht fest: Das Gerichtsverfahren dürfte sich lange hinziehen und eventuell durch mehrere Instanzen gehen. Wie die Chancen für die Gemeinde stehen, ist nicht bekannt. „Vor Gericht und hoher See ist man in Gottes Hand“, sagte die Bürgermeisterin. 

Die Gemeinde will in dem Gebiet Bauland ausweisen. Es gibt einen gültigen Bebauungsplan. Bei der Klage von Christian von Löbbecke ist mittlerweile auch die Begründung eingegangen. „Diese müssen wir noch prüfen“, sagt Birgit Tupat. Nach ersten Erkenntnissen will Christian von Löbbecke selbst dort Wohnbebauung verwirklichen.

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