Wohin kommt die neue Lennebrücke?

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Das alte Schätzchen Lennebrücke muss noch durchhalten.

Nachrodt-Wiblingwerde - „Wir preschen nicht eine Variante durch“, sagt Heike Ischebeck, Abteilungsleiterin Planung bei der Regionalniederlassung Südwestfalen von Straßen.NRW – und möchte die Gemüter in der Gemeinde beruhigen. Es stehe noch lange nicht fest, welcher der drei möglichen Standorte für eine neue Brücke letztlich realisiert werde.

Im Frühjahr wolle man sich noch mal mit allen Beteiligten an einen Tisch setzen – und auch die Grundstückseigentümer sollen dann dabei sein. Denn ohne Grunderwerb könne keine neue Brücke gebaut werden.

„Ich gehe positiv daran und glaube, dass wir das mit Gesprächen hinkriegen“, sagt Heike Ischebeck. Mit dem Planfeststellungsverfahren möchte Straßen.NRW im kommenden Jahr beginnen. Theoretisch könnte dann 2021 Baubeginn sein.

Theoretisch. Denn sollten im Rahmen des Verfahrens viele Einwendungen eingehen und/oder gar Grundstücke enteignet werden müssen, wird sich der Baubeginn um Monate, wenn nicht Jahre verzögern. Straßen.NRW ist sich darüber durchaus im Klaren, dass es schwierig wird, eine Brücke durchzusetzen, die von der Bevölkerung nicht gewollt ist. Dennoch spiele auch die Wirtschaftlichkeit eine Rolle.

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