Straßenbau: Diese Projekte plant die Gemeinde in diesem Jahr

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Für den Straßenbau gibt die Gemeinde einiges an Geld aus.

Nachrodt-Wiblingwerde – 240.000 Euro sind im Fördertopf für die Reparatur der Straßen. Und es gibt konkrete Projekte, in die das Geld fließen soll.

Nach einer Tour durch die Gemeinde und der Besichtigung holpriger Straßen beschlossen die Kommunalpolitiker im vergangenen Jahr das Straßenbauprogramm. Jetzt ist es das Bauamt, das die Vorschläge unterbreitet – und genau diese im Planungs- und Bauausschuss vorstellen will. Die Sitzung ist am Montag, 2. März, ab 17 Uhr in der Sekundarschule. 

Gemeinsame Sache mit Stadtwerken

Für das Straßenbauprogramm 2020 stehen für konsumtive Maßnahmen 240 000 Euro zur Verfügung. Konsumtiv bedeutet, dass die Dinge im Aufwand des Haushaltes verbucht werden. Darunter fallen die „alltäglichen Dinge“ der Straßenreparatur sozusagen. 

Und da macht die Gemeinde gern gemeinsame Sache mit den Stadtwerken Iserlohn. Wenn diese neue Leitungen verlegt, wird auch die Straße saniert. 

In diesem Jahr soll es im Stuckenhahn neue Versorgungsleitungen geben. „Da die Straße mittlerweile in die Jahre gekommen ist und der Belag flächendeckend Schadstellen aufweist, bietet es sich an, eine Sanierungsmaßnahme gemeinsam mit den Stadtwerken durchzuführen. 

Dadurch wird ein Teil der Sanierungskosten durch den Versorger getragen“, heißt es in der Vorlage zur Bauausschusssitzung. Kosten: 140 000 Euro. 

Sanierung in Haste 

Zudem soll die Sanierung der Straße in Haste angegangen werden. Kosten: 90 000 Euro. Als weitere Maßnahme wird die Sanierung des Gehweges Am Heierstück vorgeschlagen. Dort ist der Bordstein abgesackt und das Regenwasser wird nicht mehr ordnungsgemäß in den Kanal abgeführt. Kosten: 20 000 Euro. 

Bauen am Birkenweg möglich 

Mit den verbleibenden Mitteln müssen, so die Verwaltung, Schlusszahlungen aus dem Straßenbauprogramm 2019 beglichen werden. „Und es sollte sichergestellt werden, dass Mittel zur Verfügung stehen, um im Zuge der Breitbandverlegung Zusatzarbeiten beauftragen zu können.“ 

Sollte danach noch Geld verfügbar sein, könnte der Birkenweg saniert werden. Auf dem Investitionskonto steht ein Betrag von 160 000 Euro zur Verfügung. Das Geld ist für Maßnahmen vorgesehen, um etwas Neues zu schaffen. Es geht also um neue Vermögenswerte. 

Die Verwaltung schlägt vor, diese Mittel für die Sanierung der Straße von Brenscheid ins Nahmer Tal zu verwenden. Kostenschätzung: rund 98 000 Euro.

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