Friedhofsweg: Verwaltung rät Bürgern, vorsorglich für Kostenbeteiligung anzusparen

Straßen-Sanierung auf Eis legen

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Schlaglöcher „zieren“ den Friedhofsweg. Doch eine Sanierung der Straße macht nur aus einem Guss Sinn. Dann würden auch die Anwohner massiv finanziell belastet

Nachrodt-Wiblingwerde - Zugegeben: Der Straßenbelag des Friedhofsweges in Nachrodt ist nicht der Beste. Dennoch wäre eine Sanierung ziemlich kostenaufwendig. Das hat sich die Verwaltung jetzt noch einmal bestätigen lassen.

Sie besichtigte die Straße mit Vertretern verschiedener Straßenbaufirmen und Ingenieuren von Straßen.NRW. Die zu erwartenden hohen Kosten hatte zuvor bereits – das AK berichtete nach der Sitzung des Plan- und Bauausschusses vom 13. Februar – auch ein Vertreter des Ingenieurbüros KWO festgestellt.

Am 13. März 2017 tagt der Ausschuss

Vor den Politikern des Bau- und Planungsausschusses hatte damals Diplom-Ingenieur Wagner alle Zahlen, Daten und Fakten dafür genannt. Jetzt empfiehlt die Verwaltung den Politikern des Plan- und Bauausausschusses, die am Montag, 13. März, 17 Uhr, an der Hagener Straße 96 in öffentlicher Sitzung zusammentreten, die Herrichtung dieser Straße erst einmal ruhen zu lassen. „Die Sanierung ist nur durch einen Vollausbau möglich“, heißt es in einer von Bürgermeisterin Birgit Tupat unterzeichneten Ausschuss-Vorlage. „An den entstehenden Kosten sind dann auch die Anlieger nach Kommunalabgabengesetz zu beteiligen.“

Bauhof soll ausbessern

Das kann ganz schön ins Geld gehen – deshalb rudert die Verwaltung zurück. Sie schlägt vor: „Aus unserer Sicht ist die Sanierung nicht kurzfristig nötig. Punktuelle Schäden können durch den Baubetriebshof beseitigt werden.“ Allerdings rät die Verwaltungschefin ihren Bürgern: „Die Anlieger sollten bereits jetzt darauf hingewiesen werden, dass eine Sanierung der Straße nur unter ihrer Kostenbeteiligung ausgeführt wird.

Rat hat das letzte Wort

Nach Möglichkeit sollten sie hierfür schon Vorsorge treffen.“ Folgen die Politiker diesem Vorschlag, hat noch einmal der Rat das Wort. Dann sollte, so schreibt die Bürgermeisterin abschließend in ihrer Vorlage für den Ausschuss, „jeder Anlieger über den Beschluss schriftlich informiert werden.“

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