Squads und Mopeds „donnern durch Veserde“

Veserde stand teilweise im Mittelpunkt der Ratssitzung.

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ Es war das Dörfchen Veserde, das im Rahmen der Ratssitzung am Montagabend in den Mittelpunkt rückte. So fragte ein Anwohner nach dem Stand der Dinge in Sachen DSL in Veserde und erfuhr, dass da durchaus Bewegung in die Sache kommt.

Laut Bürgermeisterstellvertreter Jürgen Röll soll noch in diesem Jahr ein Interimslösung mit Hilfe von Funktechnologie gefunden werden. Es soll dazu noch eine Versammlung einberufen werden. Es wird in diesem Zusammenhang daran gedacht, auf der alten Schule eine Relaisstation einzurichten. Zudem gibt es demnächst Gespräche bei Stadtwerken zum Thema DSL und dazu sind die Fraktionen eingeladen worden.

Stress bereitet einem Anwohner auch die extensive Nutzung der K24 in Veserde durch Motorrad-, Squad- und Trikefahrer. Die würden gerade am Wochenende - vor allem seit der Schälck in Letmathe für Motorradfahrer gesperrt sei - „kolonnenweise durch Veserde donnern“. Teilweise sei im Garten dann kein Gespräch möglich. Es wird an eine Verkehrsberuhigung oder andere Lösung gedacht. Die Verwaltung zeigte sich bereit, beim märkischen Kreis weiter zu recherchieren. Der Wiblingwerder Ratsherr Mathias Lohmann konnte bestätigen, dass sich der Auftritt manches Squadclubs „wie eine Invasion“ anhört. Zudem verwies er noch an „Cross-Touristen und an dorfinterne Rollerrennen“. Ratsherr Gerd Schröder erzählte noch von „Randale“ in Veserde. Unter anderem sei der Bekanntmachungskasten zerstört worden.

Schafen zur Landschaftspflege

Kreativ in Sachen Sparen zeigte sich wieder die Verwaltung: Die trockenen Regenrückhaltebecken müssten dringend von Pflanzenbewuchs befreit werden. Einen Fachunternehmer zu beauftragen komme sehr teuer. Daher habe man Kontakt zu einem Schäfer aufgenommen. Der Einsatz der Schafe komme wesentlich billiger. Und die unbebauten Grundstücke am Niggenhuser Hof und am Holensiepen könnten gleich mit abgeäst werden.

Und einen Hinweis gab es von Kämmereileiterin Gabriele Balzukat: Ursprünglich hätten sich die Bürgermeister darauf verständigt, die Haushalte schon im Oktober einzubringen, darauf habe auch seinerzeit der Kreis gedrängt. Nun habe der ein Schreiben verschickt, dass man aufgrund der Datenlage (fehlende Steuerschätzung) den Haushalt nicht im Oktober, sondern erst im Dezember einbringen könne. Die Verwaltung der Doppelgemeinde will den Haushalt nun auch erst im Dezember präsentieren.- vdB

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