Sportvereinigung plant Vereinsheim statt Kiosk

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Der Kraftraum unter der Turnhalle Holensiepen soll von 52 auf etwa 80 Quadratmeter erweitert werden. ▪

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ Die Planungen der Sportvereinigung Nachrodt, am Wilhelm-Mestekämper-Stadion ein Vereinsheim zu errichten, und die zukünftige Nutzung des ehemaligen Saunabereiches im Untergeschoss der Turnhalle Holensiepen werden am Dienstag, 4. Oktober, den Planungs- und Bauausschuss sowie den Sport- und Kulturausschuss beschäftigen.

Wenn die Politiker beider Ausschüsse um 17 Uhr in der Rastatt zur gemeinsamen öffentlichen Sitzung zusammenkommen, werden sie sich mit dem Vorhaben der Sportvereinigung auseinandersetzen. Die möchte nämlich jetzt endlich ihren seit langem gehegten Wunsch nach einem eigenen Vereinsheim realisieren. Dazu soll der am Rand des Mestekämper-Stadions vorhandene Kiosk abgerissen und stattdessen ein etwa 100 Quadratmeter großes Gebäude neu errichtet werden. Darin möchte der Verein einen gut 50 Quadratmeter großen Saal, eine Küche, Toiletten und einen Abstellraum unterbringen. Allerdings gehört das Grundstück der Gemeinde. Aus Sicht der Gemeindeverwaltung wäre das aber kein Hinderungsgrund. Sie schlägt vor, mit dem Verein einen langfristigen Mietvertrag abzuschließen und den Bau des Vereinsheims zu gestatten.

Auch die Räume im ehemaligen Saunabereich unter der Turnhalle Holensiepen möchte die Sportvereinigung Nachrodt für ihre Zwecke nutzen. Das hatte der Gemeinderat in seiner Sitzung im Juli auch bereits genehmigt. Allerdings ist die Verwaltung inzwischen der Ansicht, dass der ursprünglich als Umkleideraum vorgesehene Bereich besser für eine Erweiterung des Kraftraumes um insgesamt knapp 30 Quadratmeter verwendet und die Umkleidemöglichkeit im bisherigen Versammlungs- und Besprechungsraum der Sportvereinigung geschaffen werden sollte. Schließlich wolle der Verein ja ein Vereinsheim errichten, dass dann auch Platz für Versammlungen und Besprechungen biete, argumentiert Sachbearbeiter Jürgen Röll. Eine Erweiterung des Kraftraumes hat inzwischen auch der Förderverein Gartenhallenbad gefordert, weil sich diese Einrichtung zunehmender Beliebtheit erfreue. Die Kapazitäten seien längst erschöpft, heißt es in dem Antrag.

Der Planungs- und Bauausschuss wird sich schließlich am Dienstag noch mit der Änderung des Bebauungsplanes Obstfeld befassen. Das ist notwendig, damit sich auf dem ehemaligen Mesch-Casa-Gelände ein neuer Lebensmitteldiscounter ansiedeln kann. ▪ vg

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