Höher, schneller, weiter - Sportskanonen und Bewegungsmuffel auf den Sportplätzen

Gut abgesprungen und hoch hinaus: Natürlich gehörte der Weitsprung zum Sportfest.  Foto: Schmitz-Machelett

NACHRODT-WIBLINGWERDE-   Statt Mathe, Sachunterricht und Religion standen Laufen, Springen und Werfen auf dem Stundenplan der Wiblingwerder und Nachrodter Grundschüler. Die Kinder versammelten sich zum Sportfest auf dem Wiblingwerder Sportplatz – und einen Tag später am Sportplatz Holensiepen.

Während die einen sichtlich Freude an der Bewegung hatten und ehrgeizig um Medaillen kämpften, suchten sich andere lieber einen Schattenplatz und mussten kräftig motiviert werden.

Die Leistungsunterschiede waren riesig. Während es Erst- und Zweitklässler gab, die den 800 Meter-Lauf unter vier Minuten absolvierten, brauchten andere fast doppelt so lang. Beim Werfen und Springen gab es ebenfalls große Unterschiede, die meist in der Koordination begründet waren. Anlaufen, gucken, wo der Strich auf dem Boden ist, und dabei auch noch werfen, war für einige eine große Herausforderung. „Natürlich sieht man schon eine Veränderung im Vergleich zu früher. Man sieht genau, welche Kinder sich auch in ihrer Freizeit viel draußen bewegen. Das sind leider nicht mehr alle“, sagte Lehrerin Ulrike Geiser.

Aber trotz aller Unterschiede halten die Grundschüler zusammen. Wer schneller im Ziel war, feuerte die anderen weiter an. Je schwächer der Läufer, desto lauter die Anfeuerungsrufe der Klassenkameraden, Lehrer und Eltern. Wer es ins Ziel schaffte, wurde bejubelt und durfte seine Freunde abklatschen – und so kamen auch die letzten Läufer mit einem Lächeln ins Ziel. Und natürlich gab es auch Urkunden für die Kinder. In Nachrodt spendierte der Förderverein bei herrlichem Wetter für alle Eis. Im unteren Gemeindebezirk war es übrigens die Staffel, die den Kindern besonders viel Freude bereitete.

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