Mini-Sorgen im Stadion

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Die Mitglieder des Sportausschusses besichtigten auch das Stadion am Holensiepen.

Nachrodt-Wiblingwerde - Bildschön. So ist es, das Wilhelm-Mestekämper-Stadion. Einig waren sich alle Mitglieder des Sportausschusses vor Ort, dass „es nichts zum Meckern gibt.“ Außer...

Außer die Tore. Peter Krummenerl, Vorsitzender der SpVgg Nachrodt, nutzte die Gelegenheit, um während der Sitzung der Kommunalpolitiker in der Lennehalle auf den „nicht besten Zustand der Tore“ aufmerksam zu machen. Die Befestigungselemente haben ihre besten Jahre hinter sich und die „Nuten sind ausgeleiert“. Mittelfristig, also wahrscheinlich für das nächste Jahr, will man sich dem Problem annehmen.

 Der Kunstrasen wird zukünftig vom Bauhof gepflegt. „Wir fahren bei trockener Witterung mit einer Ziehmatte darüber, damit der Sand aufgelockert wird. Der darf sich nicht verfestigen“, so Bauamtsleiter Dirk Röding. Zuviel Sand finden die Fußballer übrigens nicht so grandios.

Einmal im Jahr gibt es zudem eine Komplettreinigung des Stadions, die in Kooperation mit dem STL Lüdenscheid durchgeführt wird. „Der STL hat ein eigenes Pflegegerät, und warum sollen wir uns eines kaufen, wenn wir es dort mieten können“, findet Dirk Röding.

Eine Mini-Baustelle gibt es beim genauen Hinschauen aber doch im Stadion: Als am Basketballfeld ein Unfall passiert war, musste der Notarztwagen vorfahren, der einen Schaden an der Abdeckung zur Entwässerung anrichtete. Das Problem soll behoben werden.

Zudem gibt es die Überlegungen, die Flutlichtanlage zu „ertüchtigen“. Soll heißen: Sie frisst unheimlich Strom und wahrscheinlich wäre ein Wechsel auf LED sinnvoll. Zumindest auf Dauer betrachtet. Bei einer Investition von etwa 25000 Euro würde sich ein Austausch nicht von heute auf morgen lohnen. „Aber das könnten wir in den Haushalt einplanen“, meint Dirk Röding. Und möglicherweise gebe es auch Fördermittel. Genau dies will man nun ausloten. Übrigens: Bei der Straßenbeleuchtung wurden 110 von insgesamt 900 Strahler auf LED umgerüstet. Bei den anderen Laternen waren schon energiesparende Leuchten verbaut, allerdings nicht mit LED-Technik.

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