Riesenspinne für Gartenhallenbad

Krake oder Spinne? Das neue Spaßgerät im Bürgerbad macht auf jeden Fall richtig was her. Klar, dass es gleich so richtig in Betrieb genommen wurde.

Nachrodt-Wiblingwerde - Sie trauten ihren Augen kaum. So ein großes Spielgerät hatten die kleinen Gäste, die am Samstagnachmittag in das Gartenhallenbad kamen, in Nachrodt noch nie gesehen.

Eine bunte Spinne füllte fast das ganze Becken. Es dauerte nur wenige Sekunden, da war das neue Spielgerät von den Kindern erobert.

Die Idee dazu stammte von Thomas Holzrichter. Er war von Sabine Karisch vom Gartenhallenbad angesprochen worden, ob er bereit wäre, bei der Anschaffung von Spielgerät finaziell zu helfen. „Erst sollten es große Bälle sein, in die man hineinklettern kann. Ich wollte aber lieber etwas größeres, womit alle Kinder gleichzeit spielen können“, erklärte der Hotelier aus Veserde. Aber etwas Großes wäre auch gleich noch teurer gewesen.

Und so ging Holzrichter kurzerhand auf Sponsorensuche in der Gemeinde. Am Ende finanzierten das Schloss Hotel, das Tiefbauunternehmen Thomas Bäcker, die Wachsmuth-Gruppe in Person von Udo Wachsmuth, AGN und der Förderverein des Gartenhallenbads eine neue Riesenspinne im Wert von mehreren tausend Euro. „Eigentlich sollte es einen Turm geben, auf dem man richtig klettern kann, der wäre jedoch zu groß gewesen, schließlich muss das Teil ja auch gelagert werden“, so Holzrichter.

Die Kinder hatten am Samstag jedenfalls mächtig Spaß. „Wir werden die Spinne zu den Spielenachmittagen aufbauen. Also etwa vier Mal im Jahr“, erklärte Karisch. Der Aufwand sei relativ groß. Denn abgesehen davon, dass die Spinne aufgeblasen und anschließend auch wieder getrocknet werden müsse, sei vor allem mehr Personal erforderlich. Am Beckenrand kontrollierten vier Kräfte das bunte Treiben im Wasser. „Wenn die Kinder so ausgelassen toben, passiert schon einmal schneller was. Und da das Teil relativ unübersichtlich ist, steht an jeder Seite jemand“, so Karisch.

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