Rettungssäge schneidet praktisch alles

Gemeindebrandinspektor Michael Kling, Zugführer Jens Klatt und sein Stellvertreter Christian Hoßdorf nahmen die Rettungs-Kettensäge aus den Händen von Walzwerke-Geschäftsführer Dr. Bodo Reinke (v.l.) entgegen.

Nachrodt-Wiblingwerde - Die Walzwerke Einsal haben die Freiwillige Feuerwehr jetzt it einer Rettungsschere ausgestattet, mit der Im Notfall Rolltore, Blechverkleidungen und Dachkonstruktionen durchtrennt werden können.

Das Unternehmen hat für die Investition den Erlös des im vergangenen Jahr veranstalteten internen Fußballturniers in der Lennehalle eingesetzt. Nachdem klar war, dass das Geld der Feuerwehr zugute kommen sollte, berieten sich die Brandbekämpfer und fanden eine Möglichkeit, die Spende auch auf mögliche Einsatzszenarien bei den Walzwerken abzustimmen. So fiel die Entscheidung, von dem Geld eine Rettungssäge anzuschaffen.

„Bei Brandeinsätzen, wie sie in der Vergangenheit auch bei den Walzwerken und anderen Industriebetrieben in Nachrodt-Wiblingwerde vorgekommen sind, besteht die Schwierigkeit, Wandelemente oder Dachkonstruktionen zu öffnen, um an die Brandherde zu gelangen“, erläuterte Gemeindebrandinspektor Michael Kling den Hintergrund. Die neu beschaffte Rettungssäge kann dabei helfen. Sogar Sicherheitsglas wie es in modernen Fahrzeugen und Eisenbahnwagons vorkommt, sind kein Problem für das Gerät, das mit seinem kraftvollen 6-PS-Motor und seiner Spezialkette an eine Kettensäge erinnert.

Die Rettungssäge steht dem Löschzug Nachrodt zur Verfügung und ergänzt dessen Ausrüstung für Brandeinsätze und Hilfeleistungen.

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