Spannendes Buch als Beitrag zur Leseförderung

Dorothee Schröder.

NACHRODT-WIBLINGWERDE- Dorothee Schröder ist Mutter, sie ist Lehrerin und weiß daher: „Kinder ans Lesen zu bringen ist schwierig“. Nicht von ungefähr hat sie daher einen Beitrag zur Leselustförderung geleistet und ein Kinderbuch geschrieben.

„Abenteuer im Sturm“, heißt das Büchlein, welches jüngst im Novum-Verlag erschienen ist, von Geister-Piraten handelt und Kinder ab acht Jahren ansprechen soll. Die Autorin hat lange in Nachrodt-Wiblingwerde gelebt, ist in Altena zur Schule gegangen. Mittlerweile lebt die Lehrerin für Deutsch und Englisch in Letmathe und unterrichtet an der Realschule in Schalksmühle. Das Büchlein hat knapp 50 Seiten und ist spannend zu lesen. Die Geschichte handelt von den Nachbarskindern Rieke und Hannes, die auf einer Nordseeinsel leben. Sie sehen bei stürmischem Wetter ein Piratenschiff aus alter Zeit, hören von der Uroma dazu die gruselige Familiengeschichte um den Piratenkapitän den Roten Klaas, der vor 200 Jahren einen Schatz auf der Insel verbarg. Und heute noch regelmäßig wiederkehrt. Als die Kinder nachts unheimliche Geräusche aus der Scheune hören, schauen sie nach und geraten tatsächlich in Hände von Geisterpiraten... . Der Leser findet sich schnell in der kleinen Geschichte zurecht, wird rasch von der Handlung gefesselt.Dass die Geschichte auf einer Nordseeinsel spielt, ist kein Zufall. Die Autorin hat viele Urlaube dort verbracht, fühlt sich zur speziellen Atmosphäre der ostfriesischen Nordseeküste und den Inseln hingezogen. Insbesondere die Insel Langeoog hat es ihr angetan. „Das sind mir die vielen Piratengeschichten eingefallen“. Natürlich profitierten auch ihre Kinder von den Geschichten, die sie ihnen erzählte. Und vor gut einem Jahr setzte sie sich hin und schrieb innerhalb von wenigen Tagen die Piratengeschichte auf, schickte das Manuskript an den Novum-Verlag, der mit ihr dann das Buch auflegte. Es hat durchaus Fortsetzungspotenzial. Schröder ist zufrieden mit der Betreuung durch den Verleger. Kontakt hielt man per E-Mail, über jeden Produktionsschritt wurde sie informiert. Schröder freut sich, dass ihr ein nettes Buch gelungen ist. Dabei bin ich sehr selbstkritisch. Jetzt geht es darum, das Kinderbuch bekannt zu machen. Es soll auf der Buchmesse getestet werden. Was an Kinderbüchern zum Teil veröffentlicht wurde, gefällt ihr nicht. Viele handelten von schlichten alltäglichen Geschichten, die auch noch mit erhobenem Zeigefinger in Buchform präsentiert würden und das Phantasievolle, das Phantastische missen ließen. „Das kann nicht sein“, sagte Schröder jüngst in einem Gespräch. Schröder selbst ist anglophil, schätzt Belletristik und Phantastik aus dem Angelsächsischen. ISBN 978-3-99003-107-0

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