Wie "Arbeit am lebenden Patienten"

Integriertes Handlungskonzept erarbeitet - Rat will im Mai entscheiden

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Thomas Scholle und Miryam Blobel (r.) erläuterten die Fortschritte des Entwicklungsplanes im Hauptausschuss.

Nachrodt-Wiblingwerde – So ein Verfahren dauert und dauert und dauert. Aber jetzt, jetzt kann das integrierte kommunale Entwicklungskonzept auf den Weg gebracht werden. Und so war die Sitzung des Hauptausschusses mit Vorstellung der priorisierten Maßnahmen höchst spannend.

Wenn der Konzeptentwurf im April bei einem Besuch von Vertretern des Ministeriums für Heimat, Kommunales und Bau und Vertretern der Bezirksregierung Arnsberg auf Wohlwollen stößt, steht einer Entscheidung im Rat im Mai nichts mehr im Weg. 

Stadtplaner Thomas Scholle von „planlokal“ und seine Kollegin Miryam Blobel erläuterten den Kommunalpolitikern den aktuellen Stand der Dinge, nachdem die hoch interessierten Bürger im vergangenen Jahr einen wesentlichen Anteil an der Konzeptentwicklung hatten – sei es bei den Werkstatttreffen als auch bei der Online-Beteiligung. Ideen gab es mehr als genug. 

Zwischenzeitlich musste allerdings ein Strategiewechsel her, denn das kommunale Entwicklungskonzept hätte für eine finanzielle Förderung alleine nicht mehr ausgereicht, sodass ein integriertes Handlungskonzept erarbeitet werden musste, für das die Maßnahmen sehr präzise mit allen Kosten beschrieben werden mussten. „Arbeit am lebenden Patienten“, nannte Thomas Scholle das Verfahren. 

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