Ungewöhnliche Klänge im Frühling

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Der Lüdenscheider Klaus Meier unterhielt die Besucher des Frühlingsfestes im Katholischen Vereinshaus mit Zithermusik.

Nachrodt-Wiblingwerde -   Ungewöhnliche Klänge bekamen die Teilnehmer des Frühlingsfestes der Aktion „Helfen und helfen lassen“ am Freitagnachmittag, 16. Mai 2014, zu hören: Zithermusik erfüllte den großen Saal des Katholischen Vereinshauses, wo sich etwa 50 Senioren und Behinderte aus der ganzen Gemeinde eingefunden hatten.

Die Helferinnen um Ursula Büttig bewirteten die Gäste zunächst ausgiebig mit Kaffee und selbst gebackenem Kuchen. Alfia Möllmann begleitete das nachmittägliche Schlemmen mit Klaviermusik. Frühlingslieder gehörten ebenso zu ihrem Repertoire wie Evergreens.

Nachdem Tassen und Teller wieder in der Küche verschwunden waren, trat der Lüdenscheider Klaus Meier auf den Plan. Auf den 40 Saiten seiner Konzertzither ließ er bekannte Melodien erklingen: österreichische Märsche, einen mexikanischen Walzer und natürlich das Lied, das die Zithermusik weltberühmt gemacht hat: das Harry-Lime-Thema des Wiener Musikers Anton Karas, die Filmmusik aus dem britischen Spionagethriller „Der dritte Mann“.

Klaus Meier unterhielt die Besucher nicht nur mit der Musik selbst, sondern auch mit Hintergrundinformationen über das eine oder andere Stück sowie über die Spielweise und Besaitung seiner Zither. Und er erzählte die Geschichte seines Instrumentes, das auf einem nicht ganz legalen Weg aus der damaligen DDR zu ihm gefunden hatte.

Für Heiterkeit sorgten Erika Pietsch und Pfarrer Wolfgang Kube, die in einem Sketch als Ehepaar auftraten, das sich nicht über eine Pizza-Bestellung einigen konnte. Die Unentschlossenheit der Gattin trieb den hungrigen Ehemann dabei auf die Palme – sehr zur Belustigung der Zuschauer. von Volker Griese

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