Das sind die neuen Köpfe der Kirche

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In der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Wiblingwerde wurde ein neues Presbyterium gewählt.

Im Corona-Stress ist die Nachricht fast  untergegangen: In der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Wiblingwerde gibt es ein neues Presbyterium - mit neuen Köpfen.

Nachrodt-Wiblingwerde – Eigentlich hätte es eine Vorstellung des Gremiums im Gottesdienst gegeben, doch die musste auf unbestimmte Zeit verschoben werden. „Wir freuen uns mit Heidrun Mesenhöller und Aline Klingelhöfer zwei neue Gesichter begrüßen zu dürfen“, sagt der Vorsitzende Rainer Nowak. 

Gleichzeitig verabschiedeten sich Gerwin Hülle und Erika Renfordt-Atar aus dem Gremium. Als Rainer Nowak 1996 ins Wiblingwerder Presbyterium gewählt wurde, gab es noch richtig spannende Wahlen. 

Erfahrene arbeiten Neue ein

Sieben Bewerber standen vorne und präsentierten sich der Gemeinde. Am Ende war Nowak einer der drei, die gewählt wurden. Bis heute ist er engagiertes Mitglied und leitet seit einigen Jahren das Presbyterium im Höhendorf. Gemeinsam mit Klaus-Dieter Kumke und Britta Rückweg, die ebenfalls schon lange dabei sind, wurde er erneut wiedergewählt. 

Die erfahrenen und langjährigen Presbyter werden den neuen Mitgliedern helfen, ihren Platz zu finden. „Wir können aktuell ja noch keine konstituierende Sitzung durchführen. Daher bleibt es aktuell erstmal so, dass ich den Vorsitz übernehme, Klaus-Dieter Kumke bleibt Bau- und Finanzkirchmeister und Britta Rückweg kümmert sich um die Kinder- und Jugendarbeit“, erklärte Rainer Nowak. 

Das sind die beiden Neuen

Ob die Ämterverteilung aber tatsächlich so bleibt, zeige sich nach der konstituierenden Presbyteriumssitzung. 

Aline Klingelhöfer ist neu im Presbyterium.

Aline Klingelhöfer ist die jüngste im Gremium. Die Wiblingwerderin ist Mutter von zwei Kindern und auch anderweitig in der Gemeinde engagiert – insbesondere im Bereich des evangelischen Kindergartens. Zudem hat sie zusammen mit Kirsten Steinecke eine Krabbelguppe ins Leben gerufen. Nun will sie sich auch in ihrer Kirchengemeinde stark machen. 

Heidrun Mesenhöller ist 53 Jahre alt und kommt aus Rennerde. Nach mehr als 20 Jahren zog es sie zurück in ihre Heimat. „Ich habe mich vorher in der Landwirtschaft engagiert. Das ist aber nun vorbei, und so habe ich gemeinsam mit meinen erwachsenen Kindern überlegt, wo ich eine neue Aufgabe in der neuen, alten Heimat finden könnte“, erzählt Heidrun Mesenhöller.

Heidrun Mesenhöller ist neu im Presbyterium.

„Mir ist wichtig, dass die Gemeinde lebendig bleibt und in gewisser Weise ihre Eigenständigkeit behält“, sagt Mesenhöller. 

Sie freut sich auf die Aufgabe – auch wenn noch nicht klar ist, was genau auf sie zukommt. 

Pfarrstelle ausgeschrieben

Ein Posten im Presbyterium ist immer noch vakant. „Vielleicht überlegt sich ja noch jemand, im Presbyterium mitzuarbeiten, gerade im Hinblick auf die neue Situation mit der Regionalpfarrstelle“, appellierte Rainer Nowak an die Gemeindemitglieder. 

Die Gemeinden Altena, Nachrodt-Obstfeld und Wiblingwerde wollen künftig enger zusammenrücken. Derzeit läuft die Ausschreibung für eine gemeinsame Regionalpfarrstelle. Jede Gemeinde soll dennoch ihre Eigenständigkeit und ihr eigenes Profil nicht verlieren. 

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