Sicherheits- und Parkkonzept

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ Eine große Runde traf sich am Dienstag auf dem Hof der Albert-Schweitzer-Hauptschule: Vertreter der Polizei, vom Ordnungsamt, vom Arbeitskreis Weihnachtsmarkt, von der Feuerwehr sowie die Vertreter des Märkischen Kreises und von Straßen NRW gaben sich ein Stelldichein - für die Sicherheit der Bürger.

Hintergrund ist eine terminliche Kollision von mehreren Veranstaltungen am ersten Adventwochenende. Erstmals findet am Holensiepen-Komplex der gemeinsame Weihnachtsmarkt von Wiblingwerde und Nachrodt statt (Hauptschulgelände), die Spielvereinigung hätte dort ein Meisterschaftsspiel und an dem Sonntag veranstaltet der Kulturverband der Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde ein großes Konzert mit fast allen Chören der Gemeinde. Für die Veranstaltung ein Park- und Verkehrskonzept her. Schließlich ist mit reichlich Parkverkehr zu rechnen, verursacht von hunderten Markt- und Konzertbesuchern. Zudem führt eine rege genutzte Landstraße quasi mitten durch das Veranstaltungsgelände. Wohl auch sensibilisiert durch den schlimmen Unfall seinerzeit beim Mendener Schützenfest, versucht man nun die Sache zu regeln.

So wie es jetzt von allen Seiten bestätigt wird, funktioniert das nun mit einem speziellen Konzept, bei dem ein Shuttle-Bus-System mit Hilfe des Bürgerbusvereins eine wichtige Rolle spielt. Die Zustimmung des Bürgerbusvereins vorausgesetzt, werden die vom ehemaligen Aldi-Parkplatz und vom Edeka-Parkplatz zum Weihnachtsmarkt und oder zum Konzert gebracht. Eventuell möchte man auch die Hilfe benachbarter Bürgerbusvereine in Anspruch nehmen. Zudem ergeht der Appell an die Veranstaltungsbesucher möglichst ohne Auto zu kommen. Das betonte Weihnachtsmarktorganisatorin Christiane Gütting gegenüber unserer Zeitung. Zusätzlich werden Ordnungskräfte gestellt, auf der Landstraße oberhalb des Geländes wird das Hinweisschild Großveranstaltung aufgestellt. Parkmöglichkeiten gibt es eben am Hallenbad, am Stadion, an der Lennehalle, am Friedhof, an den Tennisplätzen und falls möglich eben an den umliegenden Wohngebieten. Absolutes Halteverbot herrsche dagegen an beiden Seiten der Landstraße im Bereich der Veranstaltungsorte. Verstärkte Präsenz werde die Polizei zeigen hieß es. Voraussichtlich werde die besondere Verkehrssituation aber nur für den Sonntag, 28. November gelten, sagte Gütting. Kritisch werde es dann sicherlich gegen 15 Uhr am Sonntagnachmittag. Dann würden sicher die ersten Konzertbesucher auch beim Weihnachtsmarkt vorbeischauen, außerdem herrsche um diese Uhrzeit sicher ohnehin Betrieb auf dem Weihnachtsmarkt.

Entschärft wird die Gesamtsituation auch durch die Verlegung des Fußballspiels.

Seitens des Märkischen Kreises wurde auf jeden Fall schon Zustimmung zu diesem Konzept signalisiert. ▪ vdB

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