"Lenne lebt" und das Sahnehäubchen

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Daumen hoch für Lenne lebt: Ronny Sachse, Sebastian Putz und Sabine Karisch freuen sich auf den 16. September.

Nachrodt-Wiblingwerde -  Fünf Wochen und zwei Tage: So lange dauert es noch, bis die vielleicht schönste Veranstaltung des Jahres die Menschen bewegt, die Herzen öffnet, die Gäste in Scharen zum Lenneufer zieht: Die fünfte Ausgabe von „Lenne lebt“ steigt am 16. September.

Nachbarschaftsfest, Markt der Möglichkeiten, Abenteuerspielplatz: Beim Lenne-lebt-Tag bieten 20 Vereine aus der Doppelgemeinde ein abwechslungsreiches, buntes Programm – mit viel Altbekanntem, einer großen „kulinarischen Meile“ und einigen neuen Angeboten.

 Zum ersten Mal gibt es zum Beispiel „Bungeerun“, eine Art Hüpfburg, auf der man nach vorne wegrennt und mit einem Seil gesichert ist. Das Seil wird den Läufer irgendwann nach hinten reißen. Immer zwei Akteure können gegeneinander antreten. Zudem stellt sich die Drogenberatungsstelle Werdohl an einem Infostand vor. Und: Mit ein bisschen Glück wird auch die Krimiwerkstatt „Sargfabric“ den ersten, dann gerade gedruckten Nachrodter Krimi unter die Leute bringen. Titel des Romans: „Der Tote in der Lenne“.

Musik gibt es auch. Zum Beispiel vom MGV Frohsinn und von der Band Accustik Comfort. „Die Musikgruppe ist so gut angekommen, dass sie wieder dabei ist“, sagt Ordnungsamtsleiter Sebastian Putz, der für den Lenne-lebt-Tag gern die Werbetrommel rührt. „Leider gibt es in Nachrodt-Wiblingwerde nicht mehr ganz so viel für die Bevölkerung wie früher. Ich denke an den Tanz in den Mai von der Feuerwehr, an das Pfingstturnier vom Fußball oder an das frühere Schützenfest. All das gibt es nicht mehr. Beim Lenne-lebt-Tag haben die Bürger die Chance, zusammenzukommen und zusammen zu feiern.“

Sahnehäubchen des Tages: Der Eintritt ist frei, Essen und Trinken werden zu Familienpreisen angeboten. Ein „Riesendank“ schickt Sebastian Putz an Ronny Sachse vom Kulturschock und Sabine Karisch vom Gartenhallenbad-Team. Beide unterstützen den Lenne-lebt-Tag nach Kräften.

Übrigens: Das Datum für das Lenne-lebt-Fest ist sehr bewusst gewählt. „Wir gucken nach dem Hunderjährigen Kalender. Ich glaube daran“, lacht Sebastian Putz. Und bis jetzt hat es ja auch immer geklappt.“ Der Hundertjährige Kalender gibt einen Überblick über das Wetter in einem Sieben-Jahres-Rhythmus. Immer am 21. März übernimmt ein neuer Himmelskörper die Regentschaft über den Himmel. 2018 steht das Jahr unter der Regentschaft der Venus.

Hauptsache, die Sonne scheint. Die Awo-Kita bietet Kinderschminken an, die SPD ein Gewinnspiel, die CDU baut einen Eisstand auf, die Provinzial Wygoda eine Hüpfburg. Spiel- und Malangebote gibt es von der Grundschule Nachrodt, der Bürgerbusverein und der Heimatverein backen Waffeln, die Sekundarschule mixt alkoholfreie Cocktails, die Ditib-Gemeinde bereitet türkisches Essen vor, der Kulturschock bewirtet am Getränkewagen und das Gartenhallenbad-Team kümmert sich um Currywurst und Pommes. Reibeplätzchen und Kaffee serviert das Café Klunterbunt, Aykut Aggül & Friends zaubern Crêpes und die Feuerwehr bietet Kaffee, Kuchen und Burger.

Kommerzielle Standbetreiber sind auch in diesem Jahr nicht dabei. Lenne-lebt soll eine Veranstaltung „aus der Mitte der Bevölkerung“ bleiben. Natürlich wird es auch ein Bühnenprogramm geben, das aber noch nicht exakt feststeht. Vereine, die Lust haben, sich zu präsentieren (mit Zumba, Turnen beispielsweise), können sich gern noch bei Sebastian Putz unter 02352/ 938317 melden. Das Fest startet mit einem Gottesdienst um 11 Uhr. Anschließend eröffnete Bürgermeisterin Birgit Tupat die fünfte Lenne-lebt-Veranstaltung.

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