Sekundarschule: Darum ist sie ein Vorzeigeprojekt

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Hell erleuchtet: Die komplette Beleuchtung in der Schule wurde auf LED umgestellt.

Nachrodt-Wiblingwerde – Im Gegensatz zu vielen anderen gemeindeeigenen Immobilien ist die Sekundarschule ein Vorzeigeprojekt. Und die Sanierung ist noch nicht ganz beendet.

Die Sekundarschule besuchten die Kommunalpolitiker zum Schluss ihrer ausgiebigen Immobilien-Tour. Drei Jahre standen dort drei große Themen beim Umbau im Vordergrund: die Dachsanierung, der Brandschutz und die Fluchtwege. 

In diesem Sommer wurde die dritte Dachebene saniert, diejenige über dem Lehrerzimmer, der Pausenhalle und den Toiletten. Die Beleuchtung wurde komplett auf LED mit Bewegungsmeldern umgestellt, an der Fassade wurden Waschbetonplatten abgenommen und durch einen Wärmeverbundputz ersetzt. 

Fenster, Türen, Elektro: Alles neu

Eine Gebäudeseite ist noch zu renovieren, dann ist auch das erledigt. Hinzu kamen umfangreiche Elektroarbeiten, Wanddurchbrüche, eine Entwässerung und Wasserzufuhr, neue Türen und der Einbau zusätzlicher Feuerschutztüren sowie Malerarbeiten und neue Fenster. 

Etwas vergrößert wurde das Sekretariat. Wer jetzt durch die Schule geht, sieht ein modernes Gebäude mit farblichen Akzenten und ein kleines Andenken an alte Zeiten: Im Foyer der Schule sind noch die grünen quadratischen Lampen angebracht. „Modell Eierschneider. Wenn es‘runterfällt, ist man weg“, sagte Ingenieur Holger Selve schmunzelnd. Da es überall Fluchtweg gibt, konnte das Foyer als Rettungsweg ausgeklammert und der Retro-Stil erhalten werden. 

Retro-Flair im Foyer: Die grünen Deckenlampen sind geblieben.

Apropos Lampen: „Wir müssen noch die Flucht - und Rettungswege beleuchten. Und diese liegen so ums Haus herum, dass man – wenn man es geschickt anstellt und sie unter den Dachüberständen befestigt – gleichzeitig noch eine Fassenbeleuchtung hinbekommt“, sagt Holger Selve. 

Schule soll nachts leuchten

Klappt das, wird die Sekundarschule auch nachts strahlen. Ein Geschenk gab es für Schulleiterin Anne Rohde von allen an der Sanierung Beteiligten: eine Schuluhr, die vom Schulhof aus nicht zu übersehen am Gebäude angebracht wurde.

 „Was die Handwerker in den Sommerferien geschafft haben, war schon richtig gut“, lobte Holger Selve. Auch die Kosten stimmten letztlich auf Heller und Pfennig. „Es ist richtig schön geworden“, meinte SPD-Ratsfrau Rita Joergens begeistert. 

Das Atrium ist ebenfalls aufgewertet worden, „und vielleicht findet sich dafür ja mal wieder eine Nutzung“, hofft Holger Selve. Hans-Jürgen Hohage (UWG) vermisste dort eine bunte Plastik des Künstlers Schönfeld. „Die kostete damals 13 000 Mark“, erinnert sich der UWG-Ratsherr. 

WC und Eingang noch auf der Liste

Im nächsten Jahr werden noch die WC-Anlage und der Eingangsbereich saniert. Aufschlussreich und erkenntnisreich – so empfanden die Kommunalpolitiker die Besichtigungstour durch alle gemeindeeigenen Gebäude. Jetzt wird sich der Haushaltsausschuss mit der Prioritätenliste auseinander setzen und Entscheidungen vorschlagen.

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