Sekundarschule auf den Kopf gestellt: Das ist das Ergebnis des Umbaus

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Pünktlich fertig:  die Klassenräume.

Nachrodt-Wiblingwerde – Die Sekundarschule ist kaum wiederzuerkennen: Sie wurde in den Ferien komplett umgebaut. Das Ergebnis im Überblick.

In den Sommerferien ist in der Sekundarschule am Holensiepen viel passiert: „Eigentlich ist kaum ein Stein auf dem anderen geblieben“, beschreibt Schulleiterin Anne Rohde die Situation. Und die Arbeiten gehen noch weiter, werden den Schulbetrieb aber nicht beeinträchtigen. 

Letzte Handgriffe sind noch zu erledigen - innen wie außen.

Mit großer Effizienz haben die Handwerker losgelegt. „Um 9.30 Uhr haben wir die Zeugnisse übergeben, um 12 Uhr stand der Kran hier.“ So gehörten beispielsweise Dacharbeiten – mit neuer Dachführung und -Entwässerung – zum umfangreichen Umbauprogramm. Zudem wurden Brandschutz und Fluchtwege, Lehrerzimmer und Sekretariat auf modernen Stand gebracht. 

"Alte Fenster fallen langsam raus"

Dazu kamen umfangreiche Elektroarbeiten, Wanddurchbrüche, eine Entwässerung und Wasserzufuhr, neue Türen und der Einbau zusätzlicher Feuerschutztüren sowie Malerarbeiten und neue Fenster. „Das war notwendig“, betont die Schulleiterin, „denn die alten Fenster fallen so langsam raus.“ Etwa zwei Drittel der Fenster sind erneuert, im kommenden Jahr folgt das letzte Drittel. 

Große Baustelle: Die Schule war in den Ferien als solche nicht zu erkennen.

Zudem wurde die Fassade der Schule energetisch saniert. Dafür wurden die alten Waschbetonplatten abgenommen und durch einen Wärmeschutz-Verbundputz ersetzt. Der dürfte deutliche Auswirkungen auf den Energieverbrauch des Gebäudes haben. Diese Arbeiten sind noch nicht ganz abgeschlossen. Im Sekretariat wird derzeit noch die neue Isolierung angebracht. 

Bei der IT hakt's noch

Zu den eher überschaubaren Maßnahmen beim Sommerferien-Sanierungsprogramm gehörte schließlich ein neuer Schulgong und eine neue Durchsage-Anlage. „Alles in allem war das ein sehr strammes Programm“, urteilt Anne Rohde. Aber die Handwerkerarbeiten seien gut verzahnt gewesen. 

Energetisch saniert wurde die Fassade.

Nicht ganz nach Wunsch lief es nur in einem Bereich: „Die IT läuft noch nicht, wie sie soll. Aber die Citkomm stöpselt nach. Und wo gehobelt wird, fallen bekanntlich Späne.“ 

Einige neue Gesichter

Zur neuen Ausstattung gesellen sich im Übrigen auch neue Lehrer: Das Kollegium ist auf 53 Personen gewachsen, und eine weitere Neueinstellung steht noch ins Haus. Die Schulleiterin konnte zusätzliche Kräfte für Chemie, Musik und Mathematik gewinnen, aber auch für Französisch, Hauswirtschaft, Spanisch und Religion. „Auch in den Mangelfächern haben wir gute Leute bekommen können“, sagt Rohde erfreut. Insgesamt sei man damit gut aufgestellt und verfüge über ein junges Lehrerkollegium

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