Hängematten und/oder eine Seilbahn für den Schulhof

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Viele Ideen haben die Sekundarschüler für die Gestaltung ihres Schulhofes.

Nachrodt-Wiblingwerde -  Fantasie haben sie. Und Ideen, Ideen, Ideen. Wie wäre es mit einem Kunstrasen für den Bolzplatz? Oder einer Seilbahn? Wenn nur ein Bruchteil der Vorschläge umgesetzt werden kann, dann wird der Schulhof der Sekundarschule ein Ort zum Wohlfühlen und zum Spaß haben. Möglich macht dies ein Projekt mit dem Titel „Soziale Integration im Quartier“.

Mit dem Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“ fördert das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit seit 2017 die Erneuerung sowie den Aus- und Neubau sozialer Infrastruktur und deren Weiterqualifizierung zu Orten des sozialen Zusammenhalts und der Integration in den Städten und Gemeinden.

Hierfür stellt der Bund den Ländern in den Jahren 2017 bis 2020 jährlich 200 Millionen Euro als Finanzhilfe zur Verfügung. Und genau davon möchte auch die Gemeinde profitieren. Im vergangenen Jahr wurden 240 Projekte mit dem Investitionspakt gefördert. Warum sollte jetzt nicht Nachrodt dabei sein?

„Wir bereiten die Unterlagen für den Förderantrag vor und wenn das Programm für dieses Jahr aufgelegt wird, schicken wir sie schnellstmöglich nach Arnsberg“, freut sich Bürgermeisterin Birgit Tupat über die Möglichkeit, vielleicht „Berge versetzen“ zu können. Denn die Förderung beläuft sich insgesamt auf 90 Prozent. Der Bund übernimmt den größten Anteil der Förderung: Er beteiligt sich beim Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“ mit 75 Prozent an den förderfähigen Kosten. Die Länder übernehmen 15 Prozent. Der Eigenanteil der Kommunen beträgt zehn Prozent.

 Das klingt so verlockend, dass Kinder und Lehrer aus Nachrodt schon mal losgelegt haben. Mit Unterstützung von Landschaftsarchitektin Rebekka Junge und ihrem Kollegen Dennis Homann trafen sich die Jungen und Mädchen der Schulhof-AG ebenso wie die Klassensprecher aller Klassen zu einem Workshop. Auch die „Großen“ vom Standort Altena unterstützten ihre Mitschüler gern und schickten einige Ideen ins Rennen.

Schön würden es die Schüler finden, wenn es ruhige Zonen zum Entspannen und Wohlfühlen, aber auch sportliche Bereiche geben würde. Einen Kletterparcours wie bei Ninja Warrior zum Beispiel könnten sich die jungen Leute gut vorstellen – ebenso eine Seilbahn, eine Kletterwand, Hüpfmatten, Turnstangen, ein Trampolin, aber auch Bänke und Bäume, Hängematten zum Chillen.

 „Wir versuchen, eure Wünsche umzusetzen und das Bestmögliche für euch herauszuholen“, versprachen die Architekten, die alle Ideen nun zu einem runden „Gesamtpaket“ zusammenfügen wollen – für einen Schulhof der Zukunft.

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