„So lange es uns Spaß macht, machen wir weiter“

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Gisela Gundermann freute sich über die vielen Glückwünsche.

Nachrodt-Wiblingwerde -  Warum nur ein Ereignis feiern, wenn es doch gleich zwei gibt? Im Café Klunterbunt stellten sich die Gratulanten gerne an.

 „Die Beiden sind einfach prima“, sagt Silke Hänsel und rückt auf der Bank neben Brigitte Kleinschmidt und der Gruppe aus Lüdenscheid zusammen. Im Café Klunterbunt ist es wieder eng geworden. Eng und gemütlich. Norbert Grebe und Gisela Gundermann haben mit einem Ansturm schon gerechnet. Ein Zelt ist aufgebaut, Tische und Bänke gibt es ausreichend. Und natürlich ist das Café geöffnet.

 Zum sechsjährigen Bestehen hält der Name, was er verspricht: Klunterbunt und heimelig. In Rennerde werden die Parkplätze knapp, aber die Gäste können auch „oben“ am Dorfeingang parken. Gefeiert wird neben dem Café-Jubeltag auch der 71. Geburtstag der Hausherrin.

 Neun Kuchen hat Gisela Gundermann gebacken – außerdem gibt es Gulaschsuppe, für die Michael Pingel seit 7 Uhr morgens an den Pfannen stand. Der Trubel gefällt den Café-Betreibern. „Man könnte ja glauben, dass wir so langsam etwas kürzer treten sollten, aber so lange es uns Spaß macht, machen wir weiter“ , schmunzelt Norbert Grebe. Die Gastfreundschaft ist es, warum das kleine Café mit insgesamt 30 Plätzen so beliebt geworden ist. 

Spezialität des Hauses: Käsekuchen. Dafür kommen die Besucher aus allen Teilen des Märkischen Kreises. Wie Henriette und Ulrich Rosenberg aus Lüdenscheid zum Beispiel. Sie kommen mit all ihren Nachbarn immer wieder vorbei - mit Ursula Nabbefeld, Udo und Karin Baumgart und Angelia Wiesener. Die fröhliche Truppe unternimmt gern etwas zusammen – und immer wieder geht es nach Rennerde. „Das erste Mal waren wir hier, als wir hörten, dass ein Seifenkistenrennen veranstaltet werden sollte“, erzählt Udo Baumgart. „Die Atmosphäre gefällt uns hier so gut.“ Genau dies hört man an allen Ecken und Enden. Das Gefühl der „gute Stube“ kommt gut an. 

Nur nicht so bei den Nachbarn aus Rennerde. Möglicherweise ist es einigen Bewohnern zu trubelig im Dorf. Und während viele Besucher aus Nachrodt „hoch kommen“, halten sich auch die Wiblingwerder eher zurück. Gedanken machen sich Norbert Grebe und Gisela Gundermann nicht darüber. Ihr Konzept geht auf. Neben den normalen Café-Öffnungszeiten locken sie mit Veranstaltungen: dem Gaumenschmaus, dem Lichterfest, dem Ostermarkt, dem Vogelstammtisch und natürlich mit dem Weihnachtsmarkt im Sommer. Genau dieser war der Durchbruch.

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