Schwierige Rettung aus der Luft

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ Zu einem aufwendigen Rettungseinsatz sind in der Nacht zu Donnerstag Feuerwehrkräfte aus der Doppelgemeinde und aus Altena ausgerückt. Auch der Einsatz eines Rettungshubschraubers wurde notwendig, gestaltete sich aber wegen des Eisregens schwierig.

Der Hergang im Einzelnen: Gegen 22.40 Uhr war in einem Haus an der Breddestraße eine ältere Frau im Treppenhaus schwer gestürzt. Zunächst rückte dort ein Notarztteam aus Altena an. Bald stellte sich heraus, dass wegen der schweren Verletzungen zum Transport ein spezielles „Rettungsbrett“ (Spineboard) benötigt wird, wie es auf dem Hilfeleistungsfahrzeug der Altenaer Wache vorhanden ist.

Die Notärztin entschied, die Frau in eine Unfallklinik verlegen zu lassen, was sich aber wegen der Wetterbedingungen als schwierig herausstellen sollte. Die Klinik in Hellersen hatte eine Aufnahme der Patientin abgelehnt und einen Transport nach Dortmund empfohlen. Eine lange Fahrt mit dem Rettungswagen aber sollte vermieden werden.

Der ADAC-Rettungshubschrauber musste wegen des Eisregens passen. Über die SAR-Leitstelle („Search and Rescue“) konnte schließlich der Helikopter „Christoph Rheinland“ mobilisiert werden, der einsatzbereit in Bochum stand. Dieser Hubschrauber sollte nun zunächst auf dem Parkplatz der Einsaler Walzwerke landen, was der Pilot aber aus Sicherheitsgründen letztlich ablehnte. Also musste der Landeplatz am „Langen Kamp“ in Altena angeflogen werden. Der Rüstwagen der Altenaer Wache sorgte hier mit seinem Beleuchtungsgeräten für die Ausleuchtung.

Von hier aus nahm der SAR-Hubschrauber schließlich mit der Verletzten an Bord Kurs auf die Städtischen Kliniken Nord in Dortmund. Erst gegen 0.30 Uhr war der Einsatz für die Kräfte der Feuerwehr beendet. ▪ tk

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