Gemeinde Nachrodt

Schwierige Personalsuche für zwei wichtige Posten

Der Schein trügt: Das Nachrodter Amtshaus ist zwar ein Schmuckstück, aber ein stark sanierungsbedürftiges.
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Für die Verwaltung im Amtshaus sucht die Gemeinde Nachrodt Personal.

Zwei wichtige Stellen hat die Gemeinde zu vergeben - nur findet sich kein Personal. Die Suche gestaltet sich schwierig. Das hat Folgen.

Nachrodt-Wiblingwerde – Immer wieder gibt es neue Vorstellungsgespräche. Manche finden in der Grundschule statt, manche online, mal sind sogar die Fraktionsspitzen dabei. Viel Hoffnung, kein Ergebnis: Die Suche der Gemeinde nach einem Klimaschutzmanager und nach einem Bauingenieur gestaltet sich höchst schwierig.

Auf die Ausschreibung der Stelle des Klimaschutzmanagers gab es zunächst viele Bewerbungen. Frohlocken im Amtshaus. Doch augenscheinlich gibt es reichlich Stellen, die Auswahl für die Bewerber ist groß, die dann an Nachrodt recht schnell das Interesse verlieren.

Monatsgehalt von 10.000 Euro utopisch

„Einer hatte einen lustigen Wunsch für ein Monatsgehalt von 10.000 Euro im Kopf“, erzählt Bürgermeisterin Birgit Tupat.
Der Wunsch, die Stelle zum 1. Juni zu besetzen, scheiterte. „Wir haben jetzt noch einmal Gespräche angesetzt“, sagt Birgit Tupat. Die Stelle des Klimaschutzmanagers wird für drei Jahre zu 100 Prozent gefördert, kostet die Gemeinde also keinen Cent.

Deshalb möchte sich auch Nachrodt-Wiblingwerde keinen Klimaschutzmanager teilen, wie es Herscheid und Neuenrade zum Beispiel machen. Außerdem gibt es in der Doppelgemeinde mit den anstehenden Projekten – Grundschule, Amtshaus, Turnhalle Photovoltaik auf vielen Gebäuden – in Sachen Klima reichlich zu tun. Wenn die Gespräche in dieser Woche erneut zu keinem positiven Ergebnis führen, wird die Stelle wahrscheinlich noch mal ausgeschrieben.

Bauamt: Hoffnung auf eine Bewerberin

Bei Bauingenieuren sieht es noch schlechter aus. Der Markt ist schlicht leergefegt. Da Dirk Röding, Leiter des Bauamtes, im nächsten Jahr in den Ruhestand gehen möchte, sollte der Nachfolger oder die Nachfolgerin bereits jetzt gefunden werden.

Eine gute Einarbeitungszeit statt plötzlich vor lauter Aktenbergen nicht zu wissen, wo der Kopf steht, sollte einen gelungenen Start in Nachrodt garantieren. „Eine Bewerbung war passend“, sagt die Bürgermeisterin. Und eben diese Bewerberin stellte sich den Fraktionen vor und hinterließ einen guten Eindruck. Jetzt wartet die Verwaltung auf eine Rückmeldung der Bewerberin.

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