Kein Ausstieg aus Landesprogramm

Schule: Ohne Sozialarbeit geht‘s nicht

Konflikte auf dem Pausenhof: Unter anderem solchen Szenen soll Sozialarbeit an Schulen vorbeugen.
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Rangelei auf dem Pausenhof: Unter anderem solchen Szenen soll Sozialarbeit an Schulen vorbeugen.

Wie wichtig Schulsozialarbeit auch in Nachrodt-Wiblingwerde ist, damit hätte vor ein paar Jahren noch niemand gerechnet. Jetzt ist man aber schlauer und hält deshalb an einer bestimmten Sache fest.

Nachrodt-Wiblingwerde – „Wir brauchen es dringend – in der Sekundarschule als auch in der Grundschule“, sagt Bürgermeisterin Birgit Tupat. Weder für sie noch für die Ratsmitglieder kam es deshalb in Frage, aus dem Landesprogramm NRW „Soziale Arbeit an Schulen“ auszusteigen.

Der Märkische Kreis hat entschieden, die Fördermittel in voller Höhe zu beantragen. Wie bereits in den Vorjahren ist der Eigenanteil in Höhe von 30 Prozent der Fördersumme für das Jahr 2021 von den Kommunen selbst zu erbringen. Die Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde erhält Fördermittel in Höhe von 11296,06 Euro, wenn sie an dem Programm weiter teilnehmen möchte.

Und sie möchte. Zusätzlich ist dann ein Eigenanteil in Höhe von 4841,17 Euro zu tragen. Insgesamt werden dann aus Nachrodt aus dem Landesprogramm 16137,23 Euro zur Verfügung gestellt, das an das evangelische Jugendreferat weitergeleitet wird.

Sehr erfreut über die Entscheidung äußert sich Erich Reinke, Geschäftsführer des Jugendreferates. „Die Politikern handeln und reden nicht nur. Das finde ich super.“ Tatsächlich, so sagt er, ist das Konfliktpotenzial aufgrund der Pandemie, Homeoffice und Homeschooling gestiegen.

„Gut, wenn da jemand ist, der das ein Stück auffangen kann“, findet Erich Reinke. In Nachrodt-Wiblingwerde ist Gisela Kreinberg Schulsozialarbeiterin für beide Schulen, die nach einer Krankheit derzeit eine Wiedereingliederung macht und von zu Hause aus Beratung und Begleitung anbietet. Zudem ist Aileen Krämer mit einer Teilzeitstelle an der Sekundarschule tätig.

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