Wenn jetzt noch Wlan kommt...

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Schulleiterin Anne Rohde (vorn links) führte die Mitglieder des Schulausschusses durch die Sekundarschule.

Nachrodt-Wiblingwerde - Neue Fluchtwege, ein neues Farbkonzept. Es ist noch nicht alles perfekt, aber es gibt viele positive Veränderungen in der Sekundarschule. Schulleiterin Anne Rohde führte die Mitglieder des Schulausschusses durch das Gebäude, in dem einige Kommunalpolitiker einst selbst die Schulbank drückten.

 Und so sahen die Männer und Frauen um den Ausschussvorsitzenden Kadir Kelpetin unter anderem die Vorbereitungen für die Wlan-Verkabelungen, die Klassentüren in verschiedenen Farben (Naturwissenschaften sind beispielsweise grün) und neue Beleuchtungen in den Klassen, inklusive „Präsentationsmodus“, bei dem die Hälfte der Lichter ausgeht. Das klappte noch nicht allerorts.

Einige „Ufo-Beleuchtungen“ gibt es noch in den Fluren – die runden Leuchten aus den 70er Jahren, die aber mehr und mehr verschwinden werden. In der Küche glänzen neue Herde. „Ich habe jetzt vier Hauswirtschaftslehrer und das ist bei uns Hauptfach“, erzählte Anne Rohde, die den Gästen auch ein sogenanntes Medienpaket für die Lehrer vorstellte. Dazu gehören eine Dokumentenkamera, ein DVD-Player, eine Leinwand und ein Beamer.

„Wenn man einen modernen Unterricht machen will, kann man das auch mit Smartboards tun. Doch sie sind sehr teuer, sehr wartungsaufwendig und jedes Smartboard funktioniert anders. Wenn wir ein paar Smartboards gekauft hätten, hätten ein paar Lehrer dies anwenden können, andere hätten es nie machen können. Und so haben wir jetzt alle Klassenräume gleich eingerichtet. Was wir jetzt brauchen, ist flächendeckend Wlan.“

Im Rahmen des Medienentwicklungskonzeptes soll ein einheitliches Konzept mit dem Standort Altena gefunden werden. Im Gespräch ist übrigens „Bring your own Device“. Dabei wird ein iPad so eingerichtet, dass es in der Schule im pädagogischen Netz nutzbar ist, aber wie eine zweite Festplatte zu Hause auch funktioniert. „Die Schüler/Eltern müssten dies kaufen. Es ist nicht ganz billig. Aber dafür wird mit einer geringen Leasingrate der Austausch des Gerätes, wenn es ausfallen sollte, mit angeboten. Das erscheint mir am erstrebenswertesten“, so Schulleiterin Anne Rohde. „In diesem Fall müsste eine Strategie ausgearbeitet werden für die Eltern, die sich das nicht leisten können“, sagt Kämmerin Gabriele Balzukat. Und ergänzt: „Die Kinder wollen dann natürlich auch hier ins Internet. Das setzt voraus, dass wir einen anderen Anschluss haben. Denn in dem Moment, in dem alle Kinder ins Internet gehen, machen Verwaltung und das Sekretariat gar nichts mehr.“ Es gibt ein neues Bundesprogramm, das dafür sorgen soll, dass alle Schulen mit Glasfaser versorgt werden. Aber dieses Programm greift erst an dritter Stelle, wenn vorher alle anderen Fördermaßnahmen ausgeschöpft sind.

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