Nawibchen 2013 soll das letzte gewesen sein

Die Vorführungen der Rettungshundestaffel waren ein beliebter Programmbestandteil des Nawibchens.

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ Im kommenden Jahr soll es kein Nawibchen mehr geben. Das teilte am Freitag Ute Schröder mit, die das interkulturelle Familienfest seit 2009 organisiert hatte.

Als Hauptgrund für die Absage nennt Ute Schröder Terminkollisionen. Auch sei die Mitwirkungsbereitschaft mancher örtlicher Vereine nicht so gewesen, wie sie sich das gewünscht habe. Letztlich habe sich auch die Publikumsresoanz, insbesondere in diesem Jahr, als zu schwach erwiesen. Bei der Gemeinde hat Ute Schröder die Veranstaltung bereits aus dem Terminkalender nehmen lassen. Der vorgesehen Hauptband, den „Partykrachern“ hat sie ebenfalls abgesagt.

Die Nawibchen-Homepage im Internet ist bereits mit den neuen Informationen gefüttert worden: „ Das Nawibchen 2014 fällt aus“, schreibt Ute Schröder. Da Ende August eine ähnliche Veranstaltung – „in wesentlich größerem Ausmaß“ – von einem anderen Veranstalter genehmigt worden sei, „ziehen wir uns zurück. Man kann sein Geld nur einmal ausgeben.“ Ohne Publikum mache ein solches Fest ganz einfach keinen Spaß.

Es wäre in 2014 zudem schwieriger geworden, als dieses Jahr, eine Spende zu erwirtschaften. „Und dieses Jahr waren die Ausgaben schon höher als die Einnahmen.“

Ute Schröder: „Wir bitten um Verständnis und bedanken uns bei allen Mitwirkenden, die jedes Nawibchen zu einer tollen Aktion mitgestaltet hatten.“

Im Jahr 2009 war das erste Nawibchen veranstaltet worden, das fünfte Fest hat in diesem Jahr stattgefunden – 2014 sollte es die Nummer sechs geben. Aber daraus wird nun wohl nichts werden. Ein kleines Hintertürchen scheint sich Ute Schröder allerdings durchaus offen halten zu wollen. Die Absage des Festes mache sie sehr traurig, so die Organisatorin. „Wenn jemand mit einer Lösung kommt, würde ich vielleicht weiter machen“.

Das Nawibchen 2014 war auf den 13. September terminiert worden. Wegen einer Großveranstaltung am 23. August sei dann ihre Entscheidung gefallen, die Sache abzublasen, sagte die Initiatorin gestern. Der August-Veranstaltung über einen Termin im Oktober aus dem Wege zu gehen, sei auch nicht der richtige Weg. „Dann kann es schon zu kalt sein und zu nass.“ ▪ tk

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