DRK Kreisverband betreibt Testzentrum auch in Nachrodt

Schnelltestzentrum in Nachrodt eröffnet

Marita Albus wurde als erste nach der Eröffnung des Testzentrums getestet.
+
Marita Albus wurde als erste nach der Eröffnung des Testzentrums getestet.

Zu wenig Helfer und ein streikender Drucker: So ganz reibungslos ging die Eröffnung des Schnelltestzentrums in der Lennehalle am Mittwoch (31. März) nicht über die Bühne.

Nachrodt-Wiblingwerde – Viele Bürger standen Schlange, hatten im Vorfeld online einen Termin gebucht, während im kleinen Vorraum noch Stellwände geschleppt wurden und Pawel Max versuchte, die Technik ans Laufen zu bringen. Er kümmert sich für den DRK-Kreisverband um die Organisation der Testzentren in Altena und Nachrodt und sprang dann selbst beim Helfen ein, als ganz augenscheinlich einige Unterstützer fehlten. Ihm zur Seite standen am ersten Schnelltest-Tag Birgit Schulte-Pinto und Aykut Aggül.

„Ich habe es überlebt“

Marita und Jürgen Albus waren froh, dass sie getestet wurden. „Es beruhigt doch sehr, wenn man weiß, dass alles in Ordnung ist“, erzählte Jürgen Albus, der ebenso wie seine Frau zum ersten Mal einen Nasenabstrich über sich ergehen ließ. „Ich habe es überlebt“, rief seine Frau ihm lachend zu. „Gott sei Dank, ich brauch dich noch“, erwiderte er witzelnd. Ein bisschen aufgeregt war die Stimmung durchaus. Auch für Sabine und Otmar Zilt. Sie haben sich auch als Helfer gemeldet, möchten aber erst geimpft sein, bevor sie sich der Aufgabe mit so vielen zu testenden Bürgern stellen. Nun verunsichert sie – wie alle – die Probleme mit dem Impfstoff Astrazeneca. „Wir werden noch mal nach nachjustieren und vielleicht Helfer aus Altena nach Nachrodt schicken“, versprach Pawel Max, dass sich die Personalsituation sicher noch verbessern wird. Bis zum 3. April haben sich allein bis jetzt 174 Bürger für eine Testung angemeldet.

Termine buchen

Ein Termin kann ab sofort online unter der Adresse über schnelltest-drk-mk.de vereinbart werden. Das Testzentrum in Nachrodt ist jeweils montags bis freitags von 16 bis 19 Uhr und samstags von 9 bis 14 Uhr geöffnet. Jeder, der getestet werden möchte, „sollte einen Termin für die Testung buchen, um längere Wartezeiten zu vermeiden“, appelliert das DRK. Zur Testung muss ein Ausweis mitgebracht werden – und es gilt natürlich das Tragen einer OP- oder FFP2-Maske.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare