Schnelles Internet hält Einzug ins Amtshaus

Claudia Meulenberg, Reinhard Winter von Unitymedia, Bürgermeisterin Birgit Tupat (mit Glasfaserkabel) und Thilo Deckert von der TKG (v.l.) besiegelten die neue Internet-Partnerschaft.

NACHRODT-WIBLINGWERDE - Die Anbindung an das so genannte schnelle Internet ist für viele Haushalte in Nachrodt-Wiblingwerde noch immer ein Problem. Zumindest für die Gemeindeverwaltung sind aber nun bessere Zeiten angebrochen.

Reibungsloses Arbeiten am Computer war auch für die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung, insbesondere des Einwohnermeldeamtes, bis vor kurzem kaum möglich. „Wir hatten zwar eine LTE-Anbindung, aber diese Internetverbinung über Funk war einfach zu instabil“, blickt Claudia Meulenberg, EDV-Expertin im Amtshaus, zurück. Auch die genutzten kabelgebundenen Lösungen hatten eine zu geringe Bandbreite. Seit einigen Tagen verfügt das Amtshaus über eine Breitbandverbindung. Maßgeblich dazu beigetrage hat die TeleKommunikationsGesellschaft Südwestfalen mbH (TKG), deren Mitarbeiter die Lösung praktisch direkt vor der Haustür des Amtshauses gefunden haben: Der für den Märkischen Kreis zuständige TKG-Projektleiter Thilo Deckert nahm sich des Falls an und studierte Planauskünfte und Trassenpläne aller Anbieter – und fand das Kabelnetz der Unitymedia Kabel BW. Deckert: „Eine Anfrage bei dem Unternehmen über die Möglichkeit eines Anschlusses wurde kurzfristig positiv beantwortet.“ In Absprache mit der Gemeindeverwaltung sorgte die TKG dann für die Herstellung eines neuen Hausanschlusses und vermietet diesen nun an die Gemeinde.

„Für die Arbeit einer Gemeindeverwaltung ist eine schnelle Internetanbindung heute unerlässlich“, erklärte Bürgermeisterin Birgit Tupat. „Die Zeiten der schlechten Internetanbindung und der damit verbundenen Probleme gehören nun bei der Gemeindeverwaltung in Nachrodt-Wiblingwerde der Vergangenheit an“, zeighte sie sich erleichtert. Von der verbesserten Anbindung sollen auch die Bürger der Gemeinde profitieren. Claudia Meulenberg: „Früher konnte es leicht passieren, dass beispielsweise während der Bearbeitung eines Passantrages die Internetverbindung zusammenbrach. Das passiert jetzt nicht mehr, die Vorgänge können also schneller bearbeitet werden.“

„Ein relativ kleiner Lückenschluss mit großer Wirkung“, fasst Thilo Deckert von der TKG zusammen: „Das ist kein Einzelfall. Auch zahlreiche Industrie- und Gewerbekunden in Südwestfalen konnte die TKG bereits ans schnelle Breitbandnetz anschließen.“ Die TKG mit Sitz in Meschede arbeitet seit 2008 an der Verbesserung und Weiterentwicklung der Telekommunikationsinfrastruktur der Region. Gesellschafter sind der Hochsauerlandkreis, der Kreis Olpe, der Kreis Soest und der Kreis Siegen-Wittgenstein und seit diesem Jahr auch der Märkische Kreis. - Volker Griese

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