Schlechte Sicht nach Süden

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Die Situation aus der Sicht eines Autofahrers. ▪

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ Am 5. September kam es auf der Altenaer Straße in Höhe der Aral-Tankstelle Meier zu einer Kollision zwischen zwei Personenwagen. Keine Verletzten, 6000 Euro Sachschaden. Viel mehr gibt die Unfallstatistik für diese Stelle an der Altenaer Straße nicht her.

Anwohner, anliegende Betriebe wie die Lackiererei und der Schuhbedarf sowie Kunden und Mitarbeiter der Tankstelle aber sehen in der Ausfahrt vom Tankstellengelände eine potenzielle Gefahrenstelle. Insbesondere wenn man den Hof in Richtung Hagener Straße verlasse, um dann in Richtung Einsal zu fahren, werde es oft brenzlig, ist im Umfeld der Tankstelle zu hören. Dann muss man die Richtungsfahrbahn Letmathe kreuzen. Der Grund dafür sei in erster Linie eine Parkbucht an der Fahrbahn, die genau auf Höhe des Tankstellengeländes liegt. Wenn dort mehrere Fahrzeuge abgestellt sind – die Bucht fasst drei Wagen – dann sei die Sicht auf den Verkehr aus Richtung Einsal sehr beschränkt. Lastwagen und Busse etwa sind natürlich gut zu sehen, aber normale Personenwagen sind bei der Annäherung kaum auszumachen.

Der Seniorchef der Tankstelle berichtet, dass die Situation sich vor einigen Jahren durch die Anlage einer Linksabbiegerspur zum benachbarten Edeka-Markt verschärft habe. Die Richtungsfahrbahn Letmathe verspringt seither ein Stück nach Osten.

Bei der Polizei und beim Ordnungsamt der Doppelgemeinde sind allerdings bisher keine Hinweise auf die Verkehrssituation an dieser Stelle der B 236 eingegangen. Bei beiden Dienststellen zeigte man sich dann auch etwas verwundert. Der Außendienst des Ordnungsamtes werde sich die Stelle auf jeden Fall ansehen, hieß es im Amtshaus. „Wir sind dankbar für Hinweise der Bürger“, so Dirk Recker.

Ein Spiegel, so hieß es beim Stellvertretenden Wachleiter der Polizei, Jürgen Hoffmann, sei eher nicht die richtige Lösung. „Spiegel gaukeln eine Sicherheit vor, die es nicht gibt.“ ▪ tk

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