Nur Ute Rothe behält Funktion

Schießclub tauscht Vorstand aus - das ist der Grund 

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Amtsübergabe: Annegret Klatt (Mitte) gab den Vorsitz des Schießclubs an Stefan Herbel (rechts) ab.

Nachrodt-Wibingwerde – Sechs von sieben Vorstandsämtern sind im Schießclub  mit neuen Leuten besetzt. Das ist der Grund.

Beständigkeit zeichnete bislang den Schießclub aus. Doch auch in den ruhigsten Gewässern müssen zwischendurch die Segel neu gesetzt werden. Bei der Jahreshauptversammlung, zu der 16 von 18 Mitgliedern kamen, hat sich nun ein fast komplett neues Vorstandsteam gebildet. 

Ärger gab es nicht in der Führungsriege. Viel mehr sei es einfach an der Zeit gewesen, etwas zu verändern. 14 Jahre leitete Annegret Klatt die Geschicke des Vereins. „Ob es mir schwer fällt? Eher nicht. Ich hatte ja ein ganzes Jahr Zeit, um mich darauf vorzubereiten“, sagte Klatt. Schon im vergangenen Jahr hatte sie ihren Rücktritt für dieses Jahr angekündigt, um so die Möglichkeit zu schaffen, frühzeitig neue Anwärter für den Vorstand zu suchen und einzuarbeiten. 

Kein Nachfolger-Problem

Denn nicht nur ihr Posten sollte neu besetzt werden. Nahezu alle Ämter galt es zu wählen. Sieben Positionen standen zur Wahl. Und alle konnten schnell besetzt werden – in vielen großen Vereinen sind Vorstandsposten schon lange vakant. Beim Schießclub lief die Wahl völlig problemlos. Stefan Herbel wurde zum neuen Vorsitzenden gewählt.

Seinen bisherigen Posten als Stellvertreter übernimmt künftig Roderich Knipps. Arno Rose übernahm von Karin Kramors das Amt des Geschäftsführers. Peter Repke und Fritz Rothe tauschten einfach ihre Positionen. Repke ist nun erster Sportwart und Rothe rückte nach 40 Jahren im Amt in die zweite Reihe. 

Nur Rothe bleibt

Die einzige, die ihre Funktion behielt, war Ute Rothe. Seit 39 Jahren führt sie die Kasse des Vereins bereits und wird dies auch weiter tun. Achim Misch wurde ihr Stellvertreter. Er übernahm den Posten von Gunnar Kramors.

„Der Vorstand ist für so einen kleinen Verein wirklich sehr groß. Über kurz oder lang werden wir darüber nachdenken, ob es nicht Sinn macht, ihn ein wenig zu verschlanken“, sagte Herbel. Der neue Vorsitzende möchte in seiner Amtszeit auch Nachwuchs werben. „Wir werden allerdings keine Jugendabteilung mehr aufbauen. Das macht einfach keinen Sinn. Der jüngste hier ist 50 Jahre alt. Zudem sind die personellen Ressourcen nicht gegeben“, sagte Herbel. Nachwuchs suche man eher bei den Älteren. 

So seien die Schützen beispielsweise schon einer Einladung auf den Schießstand gefolgt, ebenso wie die Tennisspieler. Der Vorsitzende ist optimistisch: „Ich könnte mir schon vorstellen, dass es da Leute gibt, die Interesse am Sport und Vereinsleben hier haben.“

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