CDU schickt Klaus-Dieter Jacobsen ins Rennen

Klaus-Dieter Jacobsen

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ Das Rennen um die Nachfolge von Bürgermeisterin Beatrix Naujoks ist eröffnet: Die Christdemokraten haben den ersten Kandidaten aus dem Hut gezaubert. Am Donnerstagabend hat der Vorstand des CDU-Gemeindverbandes beschlossen, den Mitgliedern Klaus-Dieter Jacobsen aus Einsal für die Wahl zum Bürgermeister vorzuschlagen.

„Wir sind der Überzeugung, dass Klaus-Dieter Jacobsen seit einigen Jahren erfolgreiche Arbeit als Ausbildungsleiter der Technischen Bildungsstätte der SIHK in Lüdenscheid leistet“, sieht der CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Ullrich Gülicher bei dem 51-jährigen Technischen Betriebswirt gute Voraussetzungen. Die CDU traue ihm zu, eine Verwaltung zu leiten.

Jacobsen, Schriftführer im CDU-Gemeindeverband, gehört seit 2004 dem Gemeinderat an. Aktuell ist der CDU-Ratsherr Mitglied des Sport- und Kulturausschusses und des Wahlprüfungsausschusses. Außerdem ist Jacobsen Schiedsmann für den Bezirk Nachrodt und er engagiert sich im Kirchenvorstand der St. Josef-Gemeinde.

Ob der Vater von drei Kindern der richtige Kandidat für die Bürgermeisterwahl ist, sollen nun noch die Mitglieder des CDU-Gemeindeverbandes entscheiden. Sie kommen deshalb am Dienstag, 14. Februar, zu einer Versammlung zusammen. Einen Tag zuvor wird der Gemeinderat den Wahltermin festgelegt haben. Für den CDU-Vorsitzenden Gülicher wäre eine Bürgermeisterwahl am Sonntag, 6. Mai, denkbar. Eine eventuell notwendige Stichwahl könnte dann zwei Wochen später, am 20. Mai, stattfinden.

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Diese beiden Wahltermine favorisieren auch die SPD und die UWG. Allerdings haben die Sozialdemokraten nach Aussage ihrer Vorsitzenden Susanne Jakoby in der Kandidatenfrage noch keine Entscheidung getroffen. „Wir wollten damit ganz bewusst warten, bis feststand, wann Beatrix Naujoks ausscheidet“, sagte Jakoby. „In zwei bis drei Wochen“ will sich aber auch die SPD festgelegt haben.

Die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) wird nach Aussage ihres Fraktionsvorsitzenden Johannes Illerhaus wohl keinen eigenen Kandidaten ins Rennen schicken. Allerdings sei sie von einem Einzelkandidaten, dessen Namen Illerhaus nicht nannte, um Unterstützung gebeten worden. Die Entscheidung über das weitere Vorgehen in Sachen Bürgermeisterwahl will der UWG-Vorstands in der nächsten Woche treffen. Sollte es dabei bleiben, dass die UWG keinen eigenen Kandidaten benennt, will sie aber alle anderen Bewerber zu Gesprächen einladen. ▪ vg

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