Schaf und Esel und der böse Wirt standen im Focus

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Außergewöhnliche Krippenspiele zu Weihnachten erlebten die Christen in Nachrodt.

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ Der Esel und das Schaf. Beides gute Freunde und nach eigenem Bekunden treue und langzeitige Bewohner des Stalles von Bethlehem. Doch da wurde es in der Heiligen Nacht ganz schön eng. Das Schaf (gesprochen von Lana Kube), der damaligen Zeit schon um Jahrtausende voraus, erklärte: „Da waren erst nur ein Mann und eine Frau. Und die haben sich dann geklont“.

Der Esel (gesprochen von Miriam Bär) erwiderte unwirsch: „Quatsch, die haben ein Kind gekriegt.“ Aber das sei ja wohl kein Grund, Schaf und Esel einzuengen. Und dann noch die anderen Tiere und die vielen Menschen. „Was wollen die nur alle hier?“ fragte das Schaf. „Keine Ahnung“, so der Esel. „Aber irgendwas hat das mit dem Kind da zu tun. Und weißt Du was, Schaf? Das liegt auch noch in unserer Krippe. Frechheit“. Und dann stellte sich den beiden auch noch die Frage, was das denn für drei seltsam gewandete Gestalten waren, die auch noch Geschenke mitbrachten. Bemerkenswert, die Weihnachtsgeschichte einmal so darzustellen. Bemerkenswert auch die Inszenierung der St. Josef-Kinder. Sie stellten in ihrem Krippenspiel den hartherzigen Wirt, der Maria und Josef eine Herberge verweigerte und sie in einen Stall schickte, in den Mittelpunkt ihrer Darstellung. Ausführlicher Bericht heute, Donnerstag, in unserer Zeitung.

von Hartwig Bröer

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