Zweite Ebene des Sekundarschuldaches wird saniert

Zwei neue Fluchtwege und Überraschungen

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Die Sekundarschule bekommt auch zwei neue Rettungswege. In den Osterferien laufen die vorbereitenden Arbeiten für die Sanierung der zweiten Ebene des Daches.

Nachrodt-Wiblingwerde - Sie wandelt sich so langsam zum Schmuckstück, die Sekundarschule. In diesem Jahr wird die zweite Ebene des Daches saniert. Und aktuell, in den Osterferien, finden dafür die vorbereitenden Arbeiten statt. Doch es gibt noch ein paar andere Neuigkeiten.

„Wir haben die Fassade teilweise entfernt, Fenster neu eingebaut und auch Fenster umgebaut“, sagt Bauamtsleiter Dirk Röding. Aluminiumfenster mit thermischer Trennung gibt es jetzt. Und statt Waschbeton kommt ein Wärmeverbundsystem ans Gebäude.

Doch es gilt auch: Vor der Schüppe ist es dunkel. Soll heißen: Man kann viel untersuchen und sich Gedanken machen, aber manchmal stellen sich Dinge anders dar, wenn man sie denn dann in Echtzeit betrachtet. So musste es Probebohrungen geben, da eine Brüstung im Flur vor der Mensa unerwartet aus Beton war – und nicht gemauert, wie man im Vorfeld vermutet hatte. Um den neuen Ausgang zu schaffen, musste besagte Brüstung abgebrochen werden.

Statt Waschbeton kommt jetzt ein Wärmeverbundsystem ans Gebäude.

Überraschungen gab es auch beispielsweise bei der Sanierung der ersten Dachebene. „Dort gab es eine zusätzliche Schicht auf der alten Decke und wir gehen davon aus, dass das auf der zweiten Ebene auch so sein wird“, sagt Dirk Röding.

In diesem Jahr sind für die Arbeiten an der Sekundarschule eine Million Euro im Haushalt vorgesehen. Und das Geld verschlingt nicht nur das Dach.

Doch aus Beton: Probebohrungen mussten an der Brüstung stattfinden.

Im vergangenen Jahr wurde nämlich im Zuge der Baugenehmigung ein Brandschutzkonzept erstellt. „Da sind Dinge aufgetaucht, die wir angehen müssen – beispielsweise die Holzdecken in den Fluren, die nun gegen Brandschutzdecken ausgetauscht werden“, sagt Dirk Röding. Zudem werden auch zwei neue Rettungswege errichtet – einmal an der Mensa, einmal im Flur zum Computerraum.

Das neue Fenster für den Fluchtweg vor der Mensa ist mittlerweile eingebaut.

Viele Firmen sind an den Arbeiten beteiligt. Für die Abbruch- und Fluchtwegearbeiten: Firma Siegmund Müller aus Nachrodt; für das Wärmeverbundsystem, Trockenbau und Putzarbeiten: Firma Jörg Roland aus Balve; für die Gerüstarbeiten: Firma Systemgerüstbau aus Lüdenscheid; für die Dachdeckerarbeiten: Firma Aloys Haase aus Lüdenscheid; für die Haustechnik: Firma Fischer aus Altena. Teilweise wurden Aufträge auch schon für das nächste Jahr vergeben, wenn die dritte Ebene des Daches saniert wird.

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