Neue Bushaltestellen für Rennerde

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Die Sanierung der L692 liegt im Zeitplan.

Nachrodt-Wiblingwerde . Neues von der Baustelle an der L692: Rennerde bekommt zwei neue Bushaltestellen und der zweite Bauabschnitt kann bald starten.

„Vor der Schüppe ist es dunkel“, heißt ein Bauarbeiter-Spruch – und bedeutet, dass es immer mal wieder Überraschungen auf der Baustelle geben kann, mit denen niemand gerechnet hat. Meistens unliebsame. Doch bis auf felsige Abschnitte, die bewältigt werden mussten und etwas Zeit kosteten, läuft an der L692 augenscheinlich alles rund.

 Die Sanierung findet zwischen den Serpentinen und Eilerde statt, wobei man im Moment nur von Nachrodt nach Rennerde fahren kann – und zurück. Die Verkehrsführung ändert sich, wenn in der 42. Kalenderwoche mit dem zweiten Bauabschnitt begonnen wird. Dann ist Rennerde von Wiblingwerde aus wieder erreichbar. „Und der Bürgerbus kann wieder fahren“, hofft eine Bürgerin. „Man sitzt jetzt hier ohne Auto fest“, erzählt die ältere Dame, die sich in diesen Tagen zu Fuß nach Wiblingwerde aufmachte.

In Rennerde wird Platz gemacht für zwei neue Bushaltestellen.

 Aktuell sieht man bereits, wo die neuen Bushaltestellen in Höhe Rennerde hinkommen werden: 15 Meter lang, 1,63 breit, mit Pflastersteinen abgegrenzt auf beiden Straßenseiten schräg gegenüberstehend. Die Busse halten aber auch weiterhin auf der Fahrbahn. „Die Zeit sitzt uns im Nacken“, sagt Bauleiter Frank Stein von der Firma Gehrken. Sechs Arbeiter sind vor Ort, „wenn wir asphaltieren, sind wir elf Leute.“ Die Sanierung der L 692 erfolgt im Hochbauverfahren. 24 Zentimeter Asphalt wird auf die bisherige Fahrbahn aufgetragen. Zudem werden zuvor beidseitig in 1,20 Metern Tiefe Rohre verlegt – für den Breitbandausbau und für die Gasleitung nach Rennerde.

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