Zweiter Bauabschnitt begonnen

Baustelle L692: Falschfahrer lernern es nicht

Sanierung L692 in Nachrodt-Wiblingwerde: Zweiter Bauabschnitt gestartet, Straße wieder gesperrt
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Sanierung L692 in Wiblingwerde: Zweiter ist Bauabschnitt gestartet.

Der zweite Bauabschnitt ist gestartet, die L692 ist wieder voll gesperrt. Und wieder interessiert es einige Autofahrer nicht.

Nachrodt-Wiblingwerde – Die Rennerder konnten die neue Straße zwischen Eilerde und Rennerde bereits nutzen. Für Anlieger ist sie freigegeben, da inzwischen der zweite Bauabschnitt im Rahmen der Sanierung der L 692 begonnen hat – und somit der Bereich zwischen Rennerde und Serpentinen voll gesperrt ist.

Ende November soll die Straße komplett fertig sein. „Dann muss wirklich alles optimal laufen. Und da hat nicht nur das Wetter Einfluss drauf“, erklärt Andreas Berg, Pressesprecher von Straßen.NRW. Bei Regen und Frost kann nicht asphaltiert werden.

Gräben werden ausgeschachtet

„Abhängig sind wir aber auch von der Telekom“, erklärt Berg. Die sei unter anderem dafür verantwortlich, dass die bisherigen Oberleitungen neu verlegt werden.

Im zweiten Bauabschnitt hat sich derweil schon einiges getan. So wurde unter anderem damit begonnen, die Gräben rechts und links neben der Fahrbahn auszuschachten. Sie werden laut Berg mit Schotter verfüllt und sollen so für mehr Stabilität sorgen. In Richtung Rennerde wird in den Graben zudem ein Entwässerungsrohr verlegt.

Höhenprofil wird angepasst

Derzeit ist die Baufirma aber überwiegend noch im ersten Abschnitt aktiv.
Dadurch, dass die Straße im sogenannten Hocheinbau saniert wurde, wurde die Fahrbahndecke um einiges höher. Ein Problem für die Anlieger und die Landwirte.

Die Auffahrten zu den Grundstücken mussten angepasst werden. Und auch die Zufahrt zu den zahlreichen Wiesen muss weiterhin möglich sein. Daher werden die Flächen „angeböscht“.

Unzählige Lkw bringen derzeit das Material dafür, damit die breiten Landmaschinen auch künftig problemlos auf die Wiesen und Felder gelangen.

Wetter muss mitspielen

Auch im zweiten Bauabschnitt erfolgt die Sanierung über „Asphalt im Hocheinbau“. Wieder sollen drei neue Schichten auf die bisherige Fahrbahn aufgetragen werden. „Wir hoffen, dass wir gut vorankommen. Wenn das Wetter mitspielt, könnten wir damit Ende November fertig sein“, erklärt Berg.

Bis die L 692 wieder für den normalen Verkehr frei ist, wird es allerdings noch eine ganze Weile dauern. „Es gibt, wie im ersten Abschnitt auch, noch einige Restarbeiten, die anfallen“, sagt Berg. Auch die neue Dorfeinfahrt samt Haltestelle ist aktuell noch nicht fertig.

Neu ist, dass aus Richtung Nachrodt auch noch ein Schild steht, dass Fußgänger die Baustelle nicht passieren dürfen.

Wandern und Durchfahrt verboten

Die gesperrte Landstraße hatte sich bei gutem Wetter zu einer beliebten Wanderstrecke entwickelt.
Auch im zweiten Bauabschnitt gibt es wieder Autofahrer, die die Regelung missachten. Obwohl die Schilder und Baken noch enger gestellt wurden, räumen manche Fahrer sie einfach zur Seite

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